Zeichensalat nach Serverumzug

30. August 2010 Neri Keine Kommentare

Wer sein Blog auf einen Server mit aktuellerer MySQL-Version (von4.x auf 5.x) umzieht bzw. umziehen lässt, der kann danach unter Umständen eine böse Überraschung erleben: Oftmals sind sämtliche Umlaute und Sonderzeichen durch wilde Zeichenfolgen ersetzt – in den Seitentiteln, in den Beitragstiteln und selbst im eigentlichen Text.

Ich will garnicht auf die technischen Hintergründe eingehen – das können andere wesentlich besser. Nur soviel: Es gibt mittlerweile wohl das ein oder andere Plugin, welches dieses Problem beim Seitenabruf durch zeitraubende (Ladezeiten!) Konvertierung des Zeichensatzes löst – allerdings sind dies wohl zuweilen recht unzuverlässlich und so manch einer hatte nach Aktivierung wohl mehr Probleme als vorher.
Etwas Zeit, Mut und ein klitzekleines Bißchen Mitdenken vorausgesetzt, geht es auf Datenbankebene mit ein paar Komandozeilen-Befehlen mittels phpMyAdmin auch wesentlich eleganter, wie dieser Artikel auf konzentrat.org beschreibt. Ein bißchen Stöbern in den Kommentaren zu eben diesem Beitrag und genaue Betrachtung der Bilder zur Anleitung hilft dann auch bei etwaigen Verständnisschwierigkeiten.
Ergänzend empfiehlt sich dann noch, über die im Text aufgeführten Korrekturen hinaus auch noch das analoge Abarbeiten der von Frank Bueltge zusammengestellten kompletten Zeichenliste.

Danach sollte in den Beitragstexten alles wieder dem Soll entsprechen, Beitrags- und Seitentitel sowie Kategorien sind allerdings leider händisch und einzeln umzubenennen… aber was tut man nicht alles ;)

Hörgesteuert

18. August 2010 Neri Keine Kommentare

“Dieses Video enthält Content von… einem Platten-Label, dass auch nach 10 Jahren im neuen Millenium die ganze  Neue Medien-Welt immer noch nicht verstanden und den eigenen Nutzen im Sinne von kostenloser Werbung für Ihre Künstler schlicht noch nicht begriffen hat… Es ist in deinem Land nicht mehr verfügbar.”

So oder ähnlich lautet der Mitteilungstext, den man seit Monaten immer wieder beim Versuch, sich irgendein Video auf einem der größten Portale (nein, nicht youporn!) anzuschauen, vor den Latz geknallt bekommt. Und es nervt… soviel kann man garnicht essen. Und selbst wenn der gesuchte Clip mal problemlos abrufbar ist: Ins Blog einbetten darf man ihn natürlich in Bürokratien auch nicht. Man macht sich ja anderer Leute geistiges Eigentum zu Eigen. Eigenartige Sichtweise, eigentlich. Aber hey – eigentlich wollte ich mich doch darüber garnicht groß echauffieren. Oder doch? Ach ja… doch. Tut gut, ab und an mal. Jedenfalls gibt’s im Folgenden halt nur Text und Links. Nix mit Ton und bewegten bunten Bildern. Lohnt sich aber trotzdem…

Ursprünglich wollte ich was über exotische Instrumente schreiben, über die ich unlängst so gestolpert bin. Und das ganze hätte ich ja gerne hier und da multimedial unterlegt. Aber: isn’t. Ihr wisst schon: Falsches Wohnland und so.
Jedenfalls bin ich neulich in der Leipziger Fußgängerzone über zwei interessante Künstler(gruppen) gestolpert. Zum einen waren da Käpt’n Kanone and the Hooks on Fire.   Sehr unterhaltsam. Nur die Präsenz im Netz ist leider unterirdisch überschaubar. Sollte sich mal jemand drum kümmern. Könnte sich lohnen.
Vor allem erregte aber die kleine Percussion-Kiste (hier in Aktion) meine Aufmerksamkeit. Ein “Cajon“, wie mir eine Internetrecherche später verriet.  In einem Wort: M-U-S-S–I-C-H-H-A-B-E-N!
Mein Didge staubt ja in Folge zunehmender Luftnot  (steht mal wieder ne OP ins Haus) aktuell mehr ein als  Wurstwaren in Vegetarierhaushalten. Und Madame Neri kann durchaus ein bissl perkussive Unterstützung beim Gitarrenspiel gebrauchen.

200m weiter zwang mich mein Hörzentrum dann erneut ein paar Minuten auf dem Gehwegsrand zu verweilen. Der junge Mann, der hier sein Können zum Besten gab, zauberte aus etwas, dass aussah wie zwei eingedelte zusammengeschweißte Woks aufeinanderliegende Steel-Drums Klänge, die mich zutiefst beeindruckten. Mal abgesehen von der beeindruckenden Fingerfertigkeit des Künstlers. Darf man in diesem Fall sagen. wenn das nicht Kunst ist, weiß ich auch nicht. Anyway: Das “Ding” heißt “Hang“, oder auch “Hang-Drum” – und ist jetzt wohl nicht so ohne weiteres in jedem Musikhaus erhältlich. Muß man gehört haben!
Leider hab ich keine Ahnung, welchen Virtuosen ich hier in Leipzig beobachten durfte, aber dank Internetz war es nicht schwer jemanden zu finden, der auch Euch dieses Wunderding vorführt: Manu Delago beispielsweise… und was der Mann hier anstellt, ist meiner ganz persönlichen Meinung nach einfach nur genial. Derber Ohrwurm! Und wenn man dieses Wunder  dann noch in ein fulminantes Licht- und Klangspektakel von Shpongle integriert, ist Gänsehaut garantiert. Hilft mir jemand hoch?

Die Welt braucht ein Orchester mit Hang, Maultrommeln, Didge, Cajon, Obertongesängen und ähnlich tollen Geschichten… da gibt’s noch so viel spektakuläres zu hören, abseits unserer Standart-Klangerzeuger. Merkt man’s? Ich kann mich dafür irgendwie ziemlich begeistern ;)

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Engel unter uns

12. August 2010 Elly Keine Kommentare

Wir haben   eine Karte bekommen. Es gibt sie die Engel unter uns… Und ich meine nicht die Schutzengel.

Auf der Karte stand neben dem Bild eines  kleinen Mädchens geschrieben:                    

Pass gut auf, manchmal sind auch   Engel unter deinen Mitmenschen.

Engel sind Botschafter Gottes, durch ihn geschaffen, so wie der Mensch (wenn man es mal ganz christlich betrachtet…).

Und oft bin ich überzeugt, dass sich Gottes Nähe in lieben Menschen und Begegnungen mit diesen zeigt. Begegnungen die einen zum Nachdenken bewegen, dazu Entscheidungen zu überdenken, umzulenken, Tränen hervor- oder einfach Freude bringen …

In  der Karte  steht geschrieben:

Es gibt Engel und Geister, die muss man nicht rufen, die sind einfach da und halten dich.

Eine schöne Vorstellung, die mir im Moment die Tränen in die Augen schießen lässt. Diese Karte hat mich tief bewegt. So manche Worte und Taten bringen uns vorwärts, erfreuen uns und lassen uns ein paar Meter höher schweben, manche werfen uns aber auch zurück oder in ein tiefes Loch.

Wie oft brauchen wir einfach Menschen die ganz selbstlos etwas von sich geben: Wie ihre Zeit, ihre Schulter zum Anlehnen, ihr Ohr zum Zuhören, ihre Stimme in stillen Momenten, ihre Hilfe…. Das erfahren zu dürfen ist großes Glück – nicht allein, nicht einsam – sondern gemeinsam sein.

Lieber Engel ich danke dir für deine Post und hoffe, dass du dies lesen kannst, denn nur auf diesem Weg kann ich dir diese Gedanken aussprechen. Ich vermochte nicht deine Schrift zu entziffern, bzw. einer Person zuzuordnen. Vielleicht wechseln wir noch mal geistreiche Worte, die helfen, stark zu machen für all die Wege die man gehen muss und doch nicht will, für die unerwarteten Hürden die man überwinden muss, für ein Auftanken in der Wüste.

Dank deiner Hilfe konnten wir eine Hürde meistern!

Gottes Segen für dich…

ellysign1

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Erfahrungsbericht: Hotel Theresia in Saalbach-Hinterglemm

5. August 2010 Neri 11 Kommentare

[Trigami-Review]

Manchmal passt es einfach. Pünktlich nach unserer standesamtlichen Hochzeit lud man uns ein, ein paar Tage in Österreich, genauer gesagt im Hotel Theresia in Saalbach-Hinterglemm zu verbringen. Zu allem Überfluß auch noch über den Geburtstag meiner frischgebackenen Ehefrau. Und ganz ehrlich: Zu einem Vier Sterne-Luxushotel hätte ich auch unter anderen Umständen schlecht nein sagen können. 5-Gänge-Menues, vier Mahlzeiten am Tag, umfassendes Wellness- und Fitness-Angebot, Design-Suiten… normalerweise nicht unbedingt studentenkompatibel, wenn Ihr versteht.
Den im Gegenzug für unseren gesponsorten Kurzurlaub erbetenen Video-Erfahrungsbericht liefern wir dementsprechend mit Freuden ab und hoffen, Interessierten zumindest einen kleinen Vorgeschmack auf das zu bieten, was sie im Theresia Gartenhotel erwartet. Urlaub im Salzburger Land? Wir hätten da eine Empfehlung…

Film ab!

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Verständnisfrage

7. Juli 2010 Neri 7 Kommentare

Ein Mysterium der heutigen Urologie-Vorlesung blieb leider ungeklärt:

Wie zur Hölle kommt man auf die Idee, sich nen 8er Dübel in die Harnröhre einzuführen???

Ich meine…  panic

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Verkehrt herum

29. Juni 2010 Neri 2 Kommentare

Morgens, halb sieben in Deutschland. Ein vergnügtes Quieken aus dem Babyphone durchbricht die Stille. Du öffnest ein Auge – nur einen Spalt weit – um die Uhrzeit abzuschätzen. Dein Kind klingt zufrieden mit sich selbst und so beschließt Du, Deinem Kreislauf ein paar Minuten Anlaufzeit zu gönnen und freust Dich, dass sich der Nachwuchs schon so schön alleine beschäftigen kann.
Ein paar Minuten später der Blick hinüber auf den Wecker und dann  zu Deiner Frau, die ebenfalls noch einen Schlummermoment genießt. Und so beschließt Du, doch mal eben beim Töchterchen reinzuschauen, bevor Du Dich an die Morgentoilette machst und zur Uni hetzt. Schlurfenden Schrittes tapperst Du, noch leicht verquollen, zum Nebenzimmer, öffnest langsam die Tür und erblickst…
…ein nacktes, strahlendes und glucksendes Kind. Doch Moment: Schlafsack? Negativ! Schlafanzug?? Negativ!!  Windel??? Ebenfalls negativ!!!  Dafür erblickst Du im Gitterbett einen Dir unbekannten dunklen Gegenstand, den Du zunächst –  Kontaktlinsen und Brille nicht auf- bzw. eingesetzt – nicht so recht zu identifizieren vermagst. Als Du näher rangehst, überkommt Dich plötzlich allen Unmuts zum Trotz eine Funken Freude:

Danke, dass Du ausnahmsweise mal etwas nicht durch die Gegend geworfen oder zermatscht hast, Mina-Maus!

Ich denke, wir werden den Vorschlag von Agis Oma aufgreifen… :)

Produkttest:Stichheiler bite away – schnelle Hilfe bei Insektenstichen

23. Juni 2010 Neri Keine Kommentare

[Trigami-Review]

Als frischgebackener Vater ist einem nichts heiliger als das Wohl seines Kindes –  von daher  konnte ich  dem Angebot, ein Gerät zur Neutralisation von Insektengiften zu testen, nicht widerstehen. Immerhin treiben wir uns spätestens seit der Geburt unserer Tochter doch sehr oft “an der frischen Luft” und somit im direkten Einflussbereich von so allerlei sechsbeinigen Lebewesen herum.
Und so übergab mir einige Tage später der Postbote ein Testgerät des “bite away” in der Maus-Variante.  Das Wirkprinzip des “Stichheilers” beruht auf der äußerlichen Applikation von Wärme. Ein chipgesteuerter Thermostat sorgt für das kontrollierte Aufheizen (ca. 50 °C) einer kleinen Metallplatte auf der Unterseite des Gerätes, welche zuvor auf der Einstichstelle platziert wurde. Hierbei  ist über zwei Taster auf dem Produkt  die Dauer des  Heizintervalls vorwählbar. Den laufenden Betrieb  signalisiert der  Stichheiler über eine LED auf der Oberseite, das Betriebsende durch einen Piepton. Die produkteigene Internetpräsenz veranschaulicht die Anwenung mittels einiger Videos.

DSCF3946Die lokale Temperaturerhöhung des Gewebes bewirkt gemäß Hersteller einen Zerfall des Giftes und in Folge dessen eine verminderte Ausschüttung des körpereigenen Entzündungsmediators Histamin, so dass Juckreiz, Schmerzen und  Schwellung drastisch minimiert werden sollen.
Einer innerfamiliären Testreihe und meiner eigenen Empfindung zufolge  ist der durch die Hitzeeinwirkung wahrnehmbare Schmerzreiz durchaus erträglich. Zugegeben – ich habe es in Ermangelung eines Insektenstiches nicht an meiner knapp zwei Jahre alten Tochter ausprobiert, da ich davon ausgehe, dass sie dann im Ernstfall eher ängstlich auf den Anblick des Gerätes reagieren würde. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass der  durch die Anwendung des bite away auf einer Stichverletzung verursachte “Schmerz” auf eben dieser, in der Regel eh stark schmerzenden oder betäubten Region kaum zu registrieren ist. Meine Frau teilte diese Einschätzung ebenfalls – ist also nicht nur was für harte Männer ;)

Der Betrieb des handlichen Gerätes erfolgt mittels handelsüblicher AA-Batterien, die man in jedem Supermarkt und selbst in abgelegenen Camping-Regionen an der nächsten Tankstelle bekommt. Und da man auch im Stadion und beim Public Viewing nicht vor Insektenstichen  sicher ist, gewährt die Riemser Arzneimittel AG aktuell im Onlineshop während der WM ganze 5€ Rabatt auf die dort angebotenen Artikel.

Jetzt zum Produkt

…auf sie!

22. Juni 2010 Neri 7 Kommentare

Nein, es ist nicht  so, dass es irgendwann nicht mehr weh tut. Der Schmerz bleibt. Er wird nur seltener. An der Intensität ändert sich aber nicht wirklich etwas. Da lügt der Volksmund. Jemand fehlt. Jemand, den man immer wieder gern um Rat gefragt hat, mit dem man Freud und Frust teilen mochte. Jemand, der mit einem gelitten und sich aufrichtig gefreut hat. Jemand, der sich sorgte, der einem oftmals einen Schritt voraus war und hinter die Fassade zu blicken vermochte. Jemand,  bei  dem man nach all den Jahren eigentlich schon wußte, was wohl die Antwort auf eine Frage sein würde, dem man sie aber trotzdem gerne stellte – nur um sicher zu gehen, dass die eigene Intuition einen nicht trügt. Doch grade hieran wird später  offensichtlich, dass der verloren geglaubte Mensch nicht wirklich fort ist. Man kennt die Antworten auf seine Fragen selbst –  auch ohne  sie zu stellen –  denn man wurde sie gelehrt. Gelehrt von jemandem, der “in einem selbst weiter lebt”.  Manchmal findet sich in  Floskeln dann halt doch ein großes  Bißchen  Wahrheit.

Meine Mutter hat mich in so mancher Hinsicht eingehend geprägt, mich angeleitet, die Welt in einem bestimmten Blickwinkel zu sehen.  Das wußte ich – mir wird aber zunehmend klarer, wie groß Ihr Einfluß auf meine Entwicklung war. Und dass ich ihr noch mehr verdanke, als es mir ohnehin schon bewußt war. So viele Einsichten und Werte, die es mir erlauben, heute so zu sein, wie ich bin. Und in eben jenen zunehmend häufig auftretenden Momenten der Selbsterkenntnis , in denen ich an sie denke, überwiegt dann doch ein Gefühl von Freude. Von Dankbarkeit. Und von Akzeptanz. Der Tod gehört zum Leben. Wir haben in unserem Kulturkreis nur eine ziemlich merkwürdige  Art, mit diesem Teil umzugehen, wenn man bedenkt, dass wir uns selbst gern als so wahnsinnig fortschrittlich präsentieren. Am Ende zählt letztlich doch nur Eines: Spuren, denen man folgen möchte. Das, was bleibt, in mir, macht sie unsterblich. Für mich und manch  andere. Für die, die sie kannten – und für die, die, denen sie den Weg gebahnt hat.  Und ich weiß: Sie war stolz. Und sie wäre stolz. Genau wie ich es bin,…

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Produkttest: “Sleeptracker” – Besser aufstehen mit Schlafphasenwecker?

8. Mai 2010 Neri 2 Kommentare

[Trigami-Review]

Morgens entspannt und erholt aufwachen. Wer wünscht  sich das nicht? Der US-amerikanische Hersteller Innovative Sleep Solutions schickt den sogenannten Sleeptracker  ins Feld, um kaufkräftigen Interessenten  (der Verkaufspreis liegt bei rund 160€)  eben dies zu ermöglichen. Doch was ist dran, an den  Werbeversprechen?

DSCF3503Zur Theorie: Unser Schlaf gliedert sich in verschiedene, sich periodisch wiederholende  Phasen, wobei er am Beginn der Nachtruhe noch tiefer ist, als am Morgen. Ein leichterer Schlaf bedingt natürlich auch eine erleichterte Erweckbarkeit. Und eben dieses Prinzips bedient sich der Sleeptracker, ausgehend davon, dass die einzelnen Schlafphasen mit einer spezifischen Erhöhung bzw. -erniedrigung des Muskeltonus   einhergehen. Anhand des Bewegungsprofils leitet das Gerät den Bewußtseinszustand des Trägers mittels eines Bewegungsmelders ab und weckt ihn oder sie in einem Fast-Wach-Moment. Die beiliegende Broschüre erklärt das Funktionsprinzip  anschaulich. Doch funktioniert das Ganze auch? Der französische Vertrieb zumindest verweist auf der offiziellen Produkt-Homepage auf eine Studie, welche eine 91%ige Übereinstimmung der Genauigkeit mit teuren Schlaflabor-Geräten bestätigt haben soll. Eben diese verlinkte  ”Studie” liest sich leider eher wie eine Pressemitteilung. Auch eine kurze Stichwortsuche in der größten medizinischen Meta-Datenbank PubMed förderte unter dem Suchbegriff “Sleeptracker” leider  keine Treffer zu Tage.

Zum Verpackungsinhalt gehören neben dem Sleeptracker ansich die  vorgenannte Bedienungsanleitung in erfreulich perfektem Deutsch, sowie ein USB-Verbindungskabel zum Anschluß an den PC zwecks Auswertung der vom Sleeptracker aufgezeichneten Daten.  Die “Uhr” selbst wirkt zunächst etwas klobig, trägt sich aber erstaunlicherweise wirklich gut, wenngleich sich ein textiles Armband  sicherlich noch etwas besser ins Ambiente des ansonsten meist doch kuscheligen Schlafplatzes eingefügt hätte. Nichts desto trotz: Das in China hergestellte Produkt bietet auch so einen ausreichenden Tragekomfort.
DSCF3506Neben der spätest  -möglichen Weckzeit obliegt es dem Anwender, eine Dauer für das mögliche Weckfenster davor einzustellen. In eben dieser Zeit überwacht der “intelligente Wecker” dann die Bewegungsmuster des Trägers (so vorhanden) und weckt ihn idealerweise in einem Zustand nahe des Bewußtseins, also fernab einer Tiefschlafphase. Dies geschieht, ganz nach Wunsch mittels einer Abfolge von Pieptönen und/oder mittels des integrierten Vibrationsalarms (zu sehen und hören im Video unterhalb dieses Absatzes).  Eben diese Signale wiederholen sich dann, sollte man das erste Mal verschlafen oder das Gerät keinen Fast-Wach-Moment detektiert haben, nochmals zum Zeitpunkt der voreingestellten spätesten Weckzeit, so dass man zumindestens nicht verschläft. Eben dies erwartet man ja auch von einem Wecker.

 

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Doch kommen wir zur Auswertung meines Tests: Für mich persönlich ist es irgendwie schon zur Gewohnheit geworden, morgens ermattet und müde aufzustehen. Die Gründe dafür sind mir bekannt: Ich gehe in der Regel schlicht viel zu spät ins Bett und die Qualität meines Schlafes hält sich dank chronischer Atembeschwerden meist auch in Grenzen. Das sind allerdings Faktoren, die der Sleeptracker nicht im geringsten zu beeinflussen vermag,  man ihm also auch nicht als Kritik anlasten kann.
Als persönliches Test-Fazit wurde ich also durchaus erfolgreich von dem Gerät geweckt – jedoch hielt mein Bewußtsein nur ein paar Sekunden durch, bevor ich wieder einschlief, um etwas später dann wie gewohnt vom Handy-Wecksignal  tatsächlich aufzuwachen. Meiner Verlobten erging es in Ihrer Testnacht  ebenso. Für den rauen Werktagseinsatz braucht es in unserem Falle wohl  halt doch etwas Aufdringlicheres.  Der Vibrationsalarm muß aber an dieser Stelle trotzdem lobenswert erwähnt werden: Eine äußerst angenehme Art, geweckt zu werden, wie wir einstimmig feststellten! Der Sleeptracker bleibt hier also  durchaus weiter im Einsatz. Und wer weiß – vielleicht stellt sich ja an einem freien Tag auch bei mir bzw. uns  mal der Besser-Aufwachen-Effekt ein… sofern das Babyphone  dem Sleeptracker nicht zuvorkommt ;)

 

De/Vision – Neues Album “Popgefahr”

22. März 2010 Neri 2 Kommentare

610jF6YitaL__SL160_Eine gefühlte Ewigkeit, nämlich rund zweieinhalb Jahre ließen Thomas Adam und Steffen Keth ihre Fans nach neuem Material dürsten. Nun liefert De/Vision mit “Popgefahr” ihr neues Studioalbum ab. Der aussergewöhnliche  Titel  ist hierbei Programm. Das Duo besinnt sich erneut auf eines seiner herausragenden Talente: Die Produktion überaus tanzbarer Mitsinghymnen. Beste Unterhaltung für Freunde elektronischer Popmusik also –  sowohl in Form des Longplayers an sich, wie auch der kommenden Live-Auftritte, die erfahrungsgemäß mehr als nur einen Besuch lohnen.

De/Vision – “Popgefahr” bei amazon.de (Affiliate-Link!)
De/Vision auf myspace.com
Offizielle Homepage

KategorienSoundtrack eines Lebens Tags:
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