Ausgezwitschert
Was vor exakt drei Monaten als experimenteller Beweis meiner Vermutung und persönlicher Katharsis bzgl. dieses neuen Mediums begann, endet (offiziell) heute mit einem einfachen Fazit:
Ich hatte wie immer recht!
Und an genau dieser Stelle hatte ich eben einen ziemlich üblen Absatz über meine nunmehr im Selbstversuch verifizierte Meinung zu Twitter geschrieben… um ihn nach dem Kontrolllesen (Superwort!) gleich wieder zu löschen, um mir quälende Diskussionen zu ersparen.
Schlagwörter wie Redundanz, Selbstdarstellung und teilweise nervtötende Echolalie prägen mein persönliches Fazit zum Microblogging-Dienst. Ich bleibe dabei: In meinen Augen produziert der Zwitscherdienst über das Leistungsspektrum von Blogs hinaus entweder kurzfristige Multiplikationen (semi-)professioneller Fachinformationen oder Unmengen digitaler Diarrhoe. Da ich an beidem nur ein geringfügiges Interesse habe, bzw. meinen Bedarf genausogut an anderen Stellen im Netz decken könnte, fliegt der kleine Vogel jetzt wieder… von meinem Rechner.
Tschüss, Twitter!


Ach ja, habe ich zwischendrin auch schon mal überlegt, aber da ich eh nur wenig dort zum Besten gebe, lasse ich es halt so laufen.
Och, so dramatisch finde ich es nicht. Ich folge allerdings auch nicht so vielen Leute wie Du, sondern nur ein paar (für mich) interessanten. Ich zwitscher da eher im kleinen Nest.
Ich habe dieses zwitschern und dessen Sinn nie so recht verstanden. Wann nimmt das alles mal ein Ende?
@Teddykrieger: Ich glaube, man kann seine übersichtlich dimensionierte Freizeit wirklich sinnvoller füllen…
@mannelossi: Vielen? Das ist noch übersichtlich… ich frage mich, wie manche Leute es ernsthaft bewerkstelligen wollen, aufmerksam Hunderten von Leuten zu “folgen”… da muß man schon am (oder besser im?) PC leben.
@2BG: Web2.0 ist schon ne tolle Sache – aber der Bezug zur Realität sollte auch nicht ganz verloren gehen, denk ich…
ich hab twitter am anfang auch gehasst und dann monatelang brachliegen lassen.
die meisten twitterer brauchen 2 anläufe oder mehr.
dann ist es doch eine coole sache.
ich mag es inzwischen sehr, auch wenn es ans bloggen niemals drankommen wird.
Das ist so ein zweischneidiges Schwert. Ich hab ein paar interessante Leute über twitter gefunden und manchen link. Allerdings nutze ich es selber nur sporadisch. Nett ist es das meine Blogposts da veröffentlicht werden, das gibt ein paar Besucher mehr.
Aber du hast Recht, bis auf ein paar wenige Außnahmen wird da in der Tat nur Müll geschrieben der keinen interessiert. Man muß sich halt die Perlen rausfischen
So für Zwischendurch isses doch ganz nett. Schnell mal was raushauen, was durch den wirren Kopf geht…
Schnelle Hilfe bei Problemen haben wir jedoch noch nicht gefunden. Dazu haben wir wohl zu wenig Follower.
Die gleiche Erkenntnis hatte ich kürzlich auch gewonnen! Hier: http://fischkopp.wolwa.de/ausgetwittert.html