Null-komma-irgendwas Beiträge im Monat sind irgendwie ein bißchen zu wenig für ein Blog. Für meinen Geschmack ebenso. Irgendwie vermag einen dieses komische “Real Life” aber auch ziemlich in seinen Bann zu ziehen. Die Grafik ist schon ziemlich klasse und die  Aufgaben wirklich spannend. Ich will nicht sagen, dass ich schon süchtig bin, aber seitdem ich die Items “Frau” und “Kind” im Inventar meines Charakters mitführe, geht doch ganzschön viel Zeit dafür drauf. Spaß beiseite – irgendwie frustet mich der Staub hier schon ein wenig… aber auch Felder liegen mal brach, um sich zu erholen.
Machen wir also mal wieder eine kleine Exkursion in mein Privatleben – vielleicht lesen ja doch noch 2-3 Leute mit, die sich dafür interessieren…
Zunächst einmal: Der Wechsel an die Uni Leipzig ist vollzogen! Wäre ich gläubig, würde ich jetzt vor irgendeiner Macht auf die Knie sinken. Zeit wurde es ja. Folgerichtig geht ab April das Studium  endlich wieder los, nachdem ich nun zu einem halben Jahr Zwangspause genötigt war. Natürlich hatte das auch so seinen Reiz und seine Vorzüge fürs Familienleben, aber ich bin doch froh, das es nun weiter geht. Anyway – nie wieder Pendeln! *tanz*
Oben drauf hat sich doch tatsächlich eine wirklich interessante Anstellung als studentische Aushilfe im Nachtdienst eines nahegelegenen Krankenhauses gefunden, so dass die Haushaltsplanung für die kommenden Monate wenigstens minimal stabilisiert wird. Allerdings wird darüberhinaus zweifellos ein neuer Bafög- bzw. Wohngeldantrag notwendig werden – ebenso wie die Monetarisierung des Blogs. Als kleine Familie braucht man einfach echt jeden Cent. Kennt sich da jemand von meinen Lesern aus? Stichwort Kleingewerbeanmeldung? Schreibt mir!
Die Suche nach einem Kindergartenkrippenplatz (bzw. einer Tagesmutter) fürs Töchterchen gerät mehr und mehr zum Ärgernis. Mal abgesehen von einem wohl nicht geringen Mißverhältnis zwischen Platzangebot und Nachfrage ist die Vergabe unglaublich rückschrittlich gelöst.  Die Kitas führen ihre eigenen Bewerberlisten – auf denen sich natürlich im jeweiligen Einzugsgebiet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit immer wieder die selben Namen finden. Will heißen, der kleine Moritz ist natürlich in allen sechs Kindertagesstätten in der näheren Umgebung angemeldet. Ebenso  dutzende Altersgenossen/innen. Somit  rückt die kleine Julia, die grade von Mama und Papa angemeldet wird,  auf Platz 134 – bei 19 zu erwartenden Plätzen. Allerortens also beschwichtigende Worte: Es sähe schlecht aus, man könne nichts versprechen, erstmal würden natürlich Geschwisterkinder aufgenommen, aber ansonsten könne man seine Chancen auf einen Platz natürlich verbessern, indem man regelmäßig Kuchen vorbeibringt sein Interesse neu bekundet. Sackkraulen im Abo sozusagen.
Eine zentrale Regisitrierungs- bzw. Vergabestelle richtet die Stadt aktuell seit zwei Jahren  im Internet ein – immerhin 5-10% der Einrichtunge sind auch schon in die Datenbank eingepflegt. Hashtags: #Millionengrab #Amateurarbeit
Also versucht man etwas Vitamin B spielen zu lassen. Ob das von Erfolg gekrönt ist, wird sich zeigen. Alternativ nimmt man Tagesmütter mit ins Fahndungsraster potentieller Kindsbetreuer auf. Mit bislang ebenso zweifelhaftem Erfolg. Morgen geben wir uns den nächsten Schub – die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Bis September muß aber so oder so eine Lösung her. Und entgegen der durchschnittsbürgerlichen Nicht-Elter-Meinung ist das alles andere als viel Zeit. Idealerweise möge man doch heute sein Kind direkt nach der Geburt anmelden – zwei Jahre im Voraus also. Was für ein kinderfreundliches Land wir doch betreiben.
Kind 1.0 selbst entwickelt sich hingegen für meine Begriffe prächtig. Nur ihr Ego ist mir manchmal schon fast ne Nummer zu groß. Sollte man mit 17 Monaten nicht wenigstens mal ein bißchen in Panik ausbrechen, wenn Mama und Papa in der Fußgängerzone, im  Supermarkt oder auf dem Spielplatz plötzlich nicht mehr zu sehen sind? Und wieso iss die so frech? Das kann ja was werden, in der Pubertät
Madame spielt seit nem guten halben Jahr Gitarre – meine Gitarre, die ich mir vor Jahren in der festen Überzeugung zulegte,  ”das mal schnell zu lernen”.  Nun äußerte die designierte  Ehefrau Interesse und schrieb sich für einen Volkshochschulkurs ein – mit erstaunlichem Erfolg, wie ich neidvoll eingestehen muss. Und nachdem ich zunächst nur positiv darüber gestimmt war, das Instrument also wenigstens doch nicht umsonst angeschafft zu haben, bin ich nun so weit, es mir in Heimunterricht von meiner ganz persönlich eigenen Privatlehrerin beibringen zu lassen. Der wahnwitzige Parallelplan, gleichzeitig endlich das 10-Finger-Tippen zu verinnerlichen,  klingt hinsichtlich der notwendigen  Bewegungsabläufe erstmal nicht ganz unlogisch, oder? Schmerzen gehören offensichtlich ja auch zu Beidem dazu.
Was die Hochzeitsplanung angeht, so steht schonmal die Kirche, die Feierlocation und das Catering, das Kleid, der Fotograf und ein Teil der ehrenamtlichen Besetzung. Bleiben noch die Ringe, die Torte, der Anzug, der DJ, etwaige Shuttledienste und allerlei kleinere organisatorische Herausforderungen. Ich freu mich schon tierisch, ehrlich gesagt. Bissl Diät wär schon nicht schlecht. Und dann stellt sich noch die Frage nach dem Äußeren – der altbewährte Kinnbart oder doch der kürzlich erprobte “Fischereihafen-Mitarbeiter/Seemanns”-Look. Tatsache – sowas mußte ich mir sagen lassen! Â Ich mochte es… vielleicht mach ich da nochmal n bebildertes Voting hier 
So – sind ja doch wieder ein paar Zeilen zusammengekommen. Eben schoss mir die Idee, den Vorsatz zu fassen, künftig  jeden Tag einen Beitrag zu schreiben, durch den Kopf. Aber eh ich Euch wieder mit leeren Versprechungen zurücklasse, mach ich an dieser Stelle lieber Schluß… für heute
LG,
Euer 