Verständnisfrage
Ein Mysterium der heutigen Urologie-Vorlesung blieb leider ungeklärt:
Wie zur Hölle kommt man auf die Idee, sich nen 8er Dübel in die Harnröhre einzuführen???
Ich meine… Â ![]()
Ein Mysterium der heutigen Urologie-Vorlesung blieb leider ungeklärt:
Wie zur Hölle kommt man auf die Idee, sich nen 8er Dübel in die Harnröhre einzuführen???
Ich meine… Â ![]()
Ich hasse die Nächte in Prüfungs-Phasen! Man legt sich hin –  wohlwissend, dass es nur noch wenige Stunden bis zum Weckerklingeln sind – und plötzlich, mitten im Halbschlaf springt das Hirn an, wälzt die grad geschriebene  Klausur nochmal durch, vermischt mit dem, was man eben noch für die Arbeit am kommenden Tag gepaukt hat. Absolutes Chaos! Rekapitulierte Fragen,  wirre Aneinanderreihungen wilder biochemischer Vorgänge, pharmazeutischer Wirkstoffe, zusammenhangsloser Formeln und Fachbegriffe aus Epidemiologie und Biometrie…
Man wacht wieder auf, beschließt, die außerplanmäßige Einschlafstörung sinnvoll für einen Toilettengang zu nutzen und sich dann wieder hinzulegen – damit das Spiel von vorn beginnt…
Nur noch morgen heute!
Manchmal tut Lernen weh
Am Abend nach einem Neurologie-Seminar zum Thema Reflexe, welche man zum Üben u.a. mittels eines Reflexhammers auslösen sollte, kann es sein, dass man selbst unter argen Schmerzen leidet. Schließlich soll bzw. möchte man es den Patienten ja so angenehm wie möglich machen, weshalb man sich in einer Stunde gefühlte 1400 Mal selber mit Schwung auf den eigenen Zeigefinger haut, den man zum Schutz auf die entsprechende Körperstelle gelegt hat.
Nur soviel: Er wird langsam blau.
Und ich wette, unser Dozent schmunzelt grad beim Gedanken an uns –  wußte er  doch mit Sicherheit, was uns erwartet… ![]()
Medizinische Lehrbücher sind eine Goldgrube – zumindest für die Verleger. Da wird einfach jedes Jahr eine neue “überarbeitete Auflage” auf den Markt geworfen, die sich in 3-4 Absätzen von der Vorherigen unterscheidet. Im Idealfall wurden auch noch 2-3 (Rechtschreib-)Fehler  korrigiert.
Der finanziell durch phantasievolle Preisgestaltung eh schon gebeutelte Student, der seine “alten” Bücher also am Ende des Semesters gerne zu Geld machen möchte, um ggf. den Neubedarf zu decken, stellt dann erschrocken fest, das der Wertverfall seiner kostbaren Literatur in etwa dem von Neuwagen entspricht – nur dass er in diesem Falle nichtmal eine Abwrackprämie bekommt: Der Neupreis der jeweils aktuellen Ausgabe beträgt 30€ – ein halbes Jahr später lassen sich manche Titel dann mit VIEL Glück noch für 5€ an den Mann bringen… obwohl in tadellosem Zustand.
Naja – vielleicht sollte ich mich freuen, dass wenigstens ein paar der Buchstabenansammlungen, die ich veräußern will, noch nicht aktualisiert wurden, seit ich sie erworben hab…
Sie sind Student der Humanmedizin und bereiten sich auf den schriftlichen Teil des 1. Abschnittes der Ärztlichen Prüfung vor. Nach nunmehr 14 Tagen Vollzeit-Kreuzen inklusive diverser Überstunden sind Sie
1) kaum noch in der Lage, sich alltägliche Dinge zu merken oder normalen Small-Talk zu betreiben
2) trotz Hochsommer leichenblass, mindestens drei schokoladige Kilos schwerer, aber trotzdem kraftlos und in einem körperlich schlechten Allgemeinzustand
3) selbst während der Nahrungsaufnahme und Körperpflege von schlechtem Gewissen geplagt
4) immer verwirrt, wenn jemand Ihnen eine Frage stellt, die keine Verneinung oder wenigstens fünf Antwortmöglichkeiten enthält
5) der Idee, sich beruflich umzuorientieren und eine Pommesbude zu eröffnen, garnicht mal so abgeneigt
A) Nur 1 ist richtig
B) Nur 1, 2 und 5 sind richtig
C) Nur 2 und 4 sind richtig
D) Nur 3 und 5 sind richtig
E) 1-5: Alle richtig
Ich bin die Tage irgendwo zwischen NF-κB, IgG, δ-Aminolävulinsäure, 5-HPETE, Bilirubindiglukuronid, TNF-ß und PDH-Komplex verschwunden. *Haare rauf*

Extrem gemütserhellend wirkt es sich übrigens aus, mitten in den Semesterferien zu erfahren, daß man eine Klausur aufgrund des Herabsetztens der Bestehensgrenze um einen Punkt im Endeffekt doch noch BESTANDEN! hat ![]()
*mit 16:9-Breitformat-Grinsen durch die Wohnung tanz*
Im historischen Griechenland gab es in den Badehäusern lange Reihen von altertümlichen Toiletten, die unsereins heutzutage wohl am ehesten als "Donnerbalken" bezeichnen würde. Darunter standen Tongefäße, die das "große und kleine "Geschäft" aufnehmen sollten.
Apropos: Warum spricht man denn eigentlich davon, sein "Geschäft zu erledigen"? Na, wer weiß es?
[...]
Die Antwort ist eigentlich ziemlich einfach: Die Geschäftsmänner des Altertums trafen sich nämlich oftmals in eben jenen Bedürfnisanstalten, um bei der kollektiven Defäkation zu verhandeln oder Verträge abzuschließen… mit Handschlag versteht sich. Anno dazumal war es also völlig natürlich, sich mit heruntergelassener Hose gegenüber zu sitzen, während man den ein oder anderen Deal aushandelte - Beduftung inklusive!
Heutzutage mutet es hingegen etwas befremdlich an, wenn man ein quasi öffentliches WC betritt und am Stehbecken stehend zwei Kommillitonen lauscht, die sich in zwei der benachbarten Kabinen während der Verrichtung Ihrer Notdurft angeregt über anatomische Details unterhalten…
Komisches Volk, diese Mediziner