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Archiv für die Kategorie ‘Produkttests’

Produkttest: Universalfernbedienungen One For All Xsight Touch und Colour

10. November 2009 Neri 1 Kommentar

[Trigami-Review]

In modernen Wohnzimmern finden sich allerlei technische Gerätschaften: Fernseher, Video-Recorder, DVD-Player, Spielekonsolen, Radio bzw. Kompaktanlagen, PayTV-Decoder und Sat-Empfänger – um nur einige Beispiele zu nennen. Die Meisten davon sind auch fernbedienbar – was im Umkehrschluss auf die Existenz von diversen Fernbedienungen für all diese Apparate hindeutet. Und natürlich ist es meistens so, dass genau die „Schalte“, die man grad benötigt entweder nicht auffindbar, oder zumindest am anderen Ende des Raumes liegt, wenn man sich grad gemütlich auf der Couch niedergelassen hat…

Die Lösung dieses Problems liegt in der Anschaffung einer sogenannten Universal-Fernbedienung, welche in der Lage ist, den heimischen Technik-Park autark zu bedienen. Der Hersteller OneForAll hat diesbezüglich langjährige Erfahrung. Ich erinnere mich, vor rund einem Jahrzehnt schon einmal eine 4in1-Fernbedienung dieser Marke erworben und erfolgreich in meiner Junggesellenbude eingesetzt zu haben. Nun hatte ich Gelegenheit die heutige Generation in Form der Modelle  „Xsight Colour“ und „Xsight Touch“ zu testen.
Beide Fernbedienungen sind in der Lage, bis zu 18 Geräte zu steuern und verfügen über ein 2,2“-Farbdisplay, welches bei der „Xsight Touch“ zusätzlich als berührungsempfindlicher Touchscreen ausgeführt ist. Die Bedienung erfolgt in diesem Falle also teilweise über einen simplen Daumendruck auf das entsprechende Feld in der Anzeige, wie man es von modernen Mobiltelefonen kennt. Im Falle der „Xsight Colour“  stehen am Rand des Bildschirms entsprechende Tasten bereit. Die in beiden Ausführungen vorhandene Hintergrundbeleuchtung garantiert die  unkomplizierte Bedienung auch im abgedunkelten Heimkino.
Die Haptik beider Varianten vermittelt einen recht wertigen Eindruck. Das Plastikgehäuse der „Xsight Touch“ kommt in komplett schwarzer Klavierlackoptik daher, während der untere Teil der „Xsight Colour“ sich durch seinen Titan-Look abhebt.
Ein weiterer Unterschied findet sich in der Energieversorgung: Verfügt das Flagschiff der One For All Xsight-Serie, die „Xsight Touch“, über einen eigenen Lithium-Ionen-Akku inkl. Ladestation, so benötigt die „Xsight Colour“ handelsübliche Mignon-Batterien (AA).

Das Anlernen der Fernsteuerungen kann entweder direkt oder am PC (via Internet-Browser) geschehen. Schließlich muss die Fernbedienung die zu steuernden Geräte ja ersteinmal kennenlernen. Die Verbindung erfolgt hierzu mittels eines beiliegenden USB-Kabels. In beiden Fällen führt ein Assistent den Nutzer schnell zum Erfolg, wobei exotischere Empfangseinheiten sich offensichtlich vorzugsweise am Computer eingeben lassen. Immerhin bleibt einem das lästige Wälzen einer dicken Bedienungsanleitung erspart – die Einrichtung erfolgt absolut intuitiv, wie in diesem Video zu sehen. Selbst die beiliegende Schnellstart-Anleitung erweist sich als ziemlich unnötig.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sei an dieser Stelle nicht verschwiegen: Wer die Einrichtung zunächst ohne Computer vorgenommen hat und sich später entschließt, neue Geräte am PC einzupflegen, der beginnt quasi von vorn. Bereits eingespeicherte Geräte wurden zumindest in unserem Test nicht berücksichtigt und beim Einpflegen eines Neuen schlicht gelöscht. Insofern ist es wohl empfehlenswert, die Xsight-Fernbedienungen von Anfang an die computergestützt zu programmieren.
Hat man diesen Schritt hinter sich gebracht, so stehen einem einige weitere Features zur Verfügung. So ist es beispielsweise möglich, sogenannte „Aktivitäten“ zu definieren, also beispielsweise mehrere Geräte im Heimkino mit einem einzigen Tastendruck einzuschalten, wie dieses Video veranschaulicht. Desweiteren lassen sich die Fernbedienungen auch personalisieren. Für jeden der bis zu sechs Nutzer lässt sich ein individuelles Profil anlegen (siehe Video), welches später durch die jeweiligen Lieblingssender ergänzt werden kann. So werden dem jeweiligen Anwender im Display bspw. seine Lieblingssender inklusive Senderlogo präsentiert und lassen sich mit einem Fingerdruck direkt anwählen. Diese als „Favoriten“ benannte Funktion veranschaulicht ein weiteres Beispielvideo.

Fazit: Alles in allem tun die beiden Fernbedienungen aus der Xsight-Serie genau das, was sie sollen. Sie sind einfach einzurichten, ermöglichen es (zumindest in unserem Test) tatsächlich, alle Funktionen der Originalfernbedienungen der Zielgeräte bereitzustellen und sehen obendrein noch schick aus. Der integrierte Akku der „Xsight Touch“ und die mitgelieferte Ladestation sind definitiv ein sinnvolles Extra. Ob nun Touchscreen oder nicht bleibt aber letztlich Glaubensfrage. Wir favorisierten ob der höheren Präzision und möglicher Blindbedienung die Tastenvariante. Lediglich der Preis lässt leichte Zweifel an der Massentauglichkeit der beiden Produkte aufkommen.

DSCF2630Die Xsight Touch ist aktuell auf Amazon.de für rund 150€ zu haben. Der empfohlene Verkaufspreis liegt hier bei 179€. Schnäppchenalarm also. Für etwa 135€ ist hingegen die Xsight Colour bei Amazon.de zur Stunde erhältlich. Ihr empfohlener Verkaufspreis liegt eigentlich darunter, nämlich bei 129,00 €. Da dürfte also noch etwas passieren. Der Hersteller bietet im Übrigen für beide Produkte eine Geld-zurück-Garantie an: Sollte der Käufer nach Ablauf einer Probezeit von vier Wochen nicht zufrieden  sein, bekommt er nach Rücksendung des Produktes den vollen Kaufpreis erstattet.
Und natürlich braucht ein modernes Produkt auch seine eigene Community im Web2.0. Diese findet der interessierte Nutzer beispielweise in Form der Xsight-Facebook-Seite oder der Xsight-Seite bei Twitter.

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LED LENSER – Es werde Licht!

2. September 2009 Neri 3 Kommentare

[Trigami-Review]

Herkömmliche Glühbirnen arbeiten alles andere als effizient: 99% des  emittierten Lichts liegt im für den Menschen unsichtbaren Infrarotspektrum  und erfüllt somit zwar Heizzwecke, die Aufgabe als Leuchtmittel aber nur ungenügend. Moderne LEDs hingegen erzielen bei deutlich höherer Lebensdauer und weitaus geringerem Energiebedarf eine wesentlich bessere Ausbeute.  Das Unternehmen Zweibrüder Optoelectronics hat es sich zur Aufgabe gemacht, eben diese Technologie weiterzuentwickeln und stellte dankenswerter Weise für einen Produkttest eine Taschenlampe aus ihrem Portfolio zur Verfügung.

LED_LENSER_M5

Die M5 aus der LED LENSER-Reihe wird in einer eleganten schwarzen Geschenkverpackung geliefert. Zum Lieferumfang gehören neben der Lampe selbst eine Batterie, ein Holster, eine Trageschlaufe, eine Kurzanleitung sowie die sog. Smart Instruction Card. Mit einer Länge von rund 10cm und einem Gewicht von knapp 80g (inklusive Batterie!) liegt die kompakte LED LENSER M5 bequem in der Hand. Das robuste Metall-Gehäuse wirkt absolut wertig und solide verarbeitet, das Design stimmig.
Der Clou liegt jedoch in der absolut beeindruckenden Leuchtkraft von 88 Lumen (Herstellerangabe) und nicht zuletzt der Energieversorgung, die einfacher nicht sein könnte, wird die M5 doch mit einer handelsüblichen und darüber hinaus preiswerten Mignon-Batterie (AA) betrieben. Der Batteriewechsel gelingt intuitiv und unspektakulär, lediglich die vergoldeten Kontakte stechen dem Betrachter ins Auge und versprechen Korosionsbeständigkeit. 6-8 Stunden soll sich die Lampe laut Hersteller mit einer Batterie betreiben lassen. Eine Aussage, die wir nicht überprüft haben. Sehr wohl aber haben wir uns von der Leistungsfähigkeit des Produktes überzeugen lassen. Doch dazu später mehr.

Lieferumfang

Dank der sog. Smart Light Technologie verfügt die LED LENSER M5 über drei verschiedene Betriebsmodi, welche sich mikroprozessorgesteuert mittels simpler Tastendruckkombinationen auf den alleinigen Taster am hinteren Ende der Lampe aktivieren lassen: Modus 1 bietet die volle Leistung, Modus 2 stellt den Energiesparmodus mit einer Lichtstärke von 15% der Maximalleistung dar und Modus 3 bietet eine Stroboskopfunktion, welche dank erschreckend blendwirksamer Leuchtkraft effektiv zur Selbstverteidigung bei tätlichen Übergriffen eingesetzt werden kann.
Die beiliegende “Smart Card” im Scheckkartenformat erklärt mittels einfacher Piktogramme die entsprechende Programmauswahl. Im Regelfall dürfte das Prinzip aber spätestens nach der zweiten bis dritten Anwendung in Fleisch und Blut übergegangen sein, sodaß kein Nachschlagen mehr erforderlich ist. Dementsprechend schadet der Blick in die beiliegende Kurzanleitung sicherlich auch nicht, dürfte aber für den technisch einigermaßen versierten Nutzer wenig neue Erkenntnisse bereithalten.
Das patentierte Advanced Focus System der M-Serie ermöglicht mittels einer Gleitschlittenmechanik am Kopf der Lampe die blitzschnelle  Verstellung der Fokussierung. Stufenlos und einhändig lässt sich zwischen einer flächigen Ausleuchtung und der Bündelung des Lichtes auf einen weiter entfernten Punkt wählen. Möglich wird dies durch die geschickte Kombination von Linsen- und Reflektortechnik.
Zu Demonstrationszwecken haben wir eines Nachts ein Naherholungsgebiet in der Umgebung aufgesucht:

 LED_LENSER_M5_Wald1 LED_LENSER_M5_Wald2

Ein Klick auf die Vorschaubilder vergrößert diese. Die eigentliche Leuchtkraft wird jedoch mittels obiger Aufnahmen nicht wirklich deutlich, darf aber getrost als beeindruckend beschrieben werden. Der in der zweiten Aufnahme fokussierte Punkt liegt immerhin gut 30m vom Betrachter entfernt. Zu Vergleichszwecken wurde auch ein Bild mit einer NoName-LED-Taschenlampe gemacht, die uns bisher treue Dienste leistete und als “wirklich hell” (im Gegensatz zu herkömmlichen Nicht-LED-Lampen) galt. Bis heute. Denn leider reichte deren Lichtstärke (trotz extra für den Vergleich angeschafften neuen Batteriesatzes) im Gegensatz zu der der LED LENSER M5 nicht für brauchbare Bilder aus – unsere Kamera versagte hier. Trotz Langzeitbelichtung erhielten wir nur ein komplett schwarzes Foto. Bei den kommenden Innenaufnahmen (unser Ausseneinsatz wurde leider durch ein spontan einsetzendes Gewitter abrupt beendet) erwies sich die alte Lampe jedoch wieder als brauchbare Referenz:

LED_LENSER_M5_Keller LED_LENSER_M5_Energiesparmodus_Keller Vergleichslampe_Keller

Von links nach rechts die LED LENSER M5 mit voller Leistung, im Energiesparmodus und die Vergleichslampe, die sich leider in allen Disziplinen geschlagen geben musste – so auch im Nahbereichstest gegen die M5 im Energiesparmodus:

LED_LENSER_M5_Energiesparmodus_Zähler Vergleichslampe_Zähler

Die Vergleichslampe (rechtes Bild) konnte zwar in einem kleinen Bereich mit mehr Helligkeit punkten, provozierte hierbei aber auch unliebsame Reflektionen, während die LED LENSER M5 ein absolut homogenes und Blendeffektfreies Ergebnis ablichtete.

Ein paar Treppen höher durfte die M5 ihr Können nochmals auf dem Dachboden unter Beweis stellen:

LED_LENSER_M5_Dachboden LED_LENSER_M5_Energiesparmodus_Dachboden Vergleichslampe_Dachboden

Wie gehabt von links nach rechts die LED LENSER M5 mit maximaler Leistung, im Energiesparmodus und die Vergleichslampe rechts.
Die oben bereits erwähnte Speed Focus-Technik haben wir zu Anschauungszwecken nocheinmal in einem kurzen Video festgehalten:
 

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

 

Fazit: Mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 59€ ist die LED LENSER M5 sicherlich nicht ganz billig, aber in Anbetracht ihrer Leistungsfähigkeit durchaus preiswert, erst recht, wenn man die drastisch verminderten Folgekosten durch das gängige Batterieformat berücksichtigt. Wer auf der Suche nach einem bereichernden Accessoir für seine Outdoor-Ausrüstung ist, nachts (mit dem Hund) spazieren gehen möchte oder muss, Geocaching zu seinem Hobbies zählt  oder nach einer effizienten Beleuchtungsmöglichkeit im Arbeitsalltag sucht, der macht mit dem Kauf garantiert nichts falsch. Uns wird die M5 künftig jedenfalls öfter durch die Dunkelheit geleiten.

Weitere Konsumenten-Meinungen, Beispielbilder und Infos zu den LED LENSER-Lampen finden sich zum Beispiel in dem extra für Fans eingerichteten Community-Forum. Und unter http://www.lapp-pro.de/ finden sich einige beeindruckende künstlerische Anwendungszwecke, zu deren Erprobung wir witterungsbedingt und in Ermangelung entsprechender Fototechnik während unseres Produkttests leider nicht mehr gekommen sind.

Schlaf, Papa, schlaf…

12. August 2009 Neri 2 Kommentare

Jede Berufsgruppe bringt so ihre charakteristischen Eigenheiten mit sich. In der Konsequenz haben Eltern, die ja natürlicherweise schon mit einer gewissen Übervorsicht hinsichtlich Ihrer Kinder ausgestattet sind, es nicht unbedingt einfacher, wenn sie einer irgendwie der Medizin nahen Profession nachgehen – mit wachsenden Kenntnissen rund um all die Krankheiten dieser Welt entwickelt man nämlich eine zunehmende Paranoia… ich kann das bestätigen.

Plötzlicher Kindstod! Wovon man früher beiläufig irgendwo mal gelesen hat, entwickelt sich mit der Geburt des eigenen Nachwuchses zu einer ausgewachsenen Horror-Vorstellung. “Mein Kind könnte im Schlaf einfach so aufhören zu atmen… und ich würde es nichteinmal mitbekommen!”.
Klar - eine Risikowahrscheinlichkeit von 0,04% klingt vernachlässigbar – nichtsdestotrotz stellt das sog. SIDS (sudden death infant syndrome) die häufigste Todesart im Säuglingsalter dar. Und trotz mehrerer hundert durchgeführter klinischer Studien in allen Teilen der Welt kennt bis heute keiner die genauen Ursachen – lediglich einige Faktoren, welche bei gewissenhafter Vermeidung das Risiko beträchtlich senken können, konnten ausgemacht werden. Hierzu nur einige Beispiele ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

1) Überhitzung des Säuglings vermeiden, also auf angemessene Kleidung achten und (nach Möglichkeit) für eine Raumtemperatur von 16-18 Grad im Schlafzimmer sorgen.
2) Keine Kuscheltiere, Nestchen oder lose Decken im Bett verwenden, welche die Atmung des Kindes behindern könnten.
3) Sofern möglich, Bauchlage vermeiden und das Kind idealerweise auf dem Rücken oder der Seite schlafen lassen.
4) Eltern oder Dritte sollten unter keinen Umständen in Räumlichkeiten, in denen das Kind sich aufhält, rauchen!

Doch selbst wenn man sich an alle Vorgaben hält, so bleibt manchmal doch die Angst. Nächte, in denen man immer wieder aufsteht, vor dem Bettchen seinen geliebten Nachwuchses steht und die Atmung kontrolliert. Diese Unsicherheit kann einen zermürben. Aus medizinischer und statistischer Sicht sicherlich übertrieben – erst Recht, wenn das Kind noch nichteinmal einer oder mehrerer der Risikogruppen angehört…
51qjleidnzl__sl160_Wir haben uns trotzdem recht schnell dazu entschieden, ein Gerät der Marke Angelcare anzuschaffen. Und sind heute, knapp 10 Monate nach der Geburt unserer Tochter, noch immer mehr als zufrieden mit dieser Entscheidung. Beim Angelcare AC-401-R  (Amazon.de-Partnerlink!) handelt es sich vom Prinzip her zunächsteinmal um ein klassisches Babyphone – jedoch mit einem pfiffigen Extra. Im Lieferumfang befinden sich nämlich noch zwei Sensorplatten, welche entsprechend der Gebrauchsanweisung unter der Matratze des Nachwuchses platziert werden und fortan die Atembewegungen des Kindes zu detektieren vermögen. Und auch, wenn man es zunächst nicht glauben mag – das System funktioniert. Selbst die mit bloßem Auge kaum wahrzunehmenden Atembewegungen eines Neugeborenen werden zuverlässig registriert. Dementsprechend sollte man nicht vergessen, das Gerät auszuschalten, bevor man seinen kleinen Schatz aus dem Bettchen nimmt. Ansonsten reagiert das System ganz wie im Ernstfall: Nach 15 Sekunden ertönt zunächst ein einzelner Warnton, nach insgesamt 20 Sekunden ein Alarm an Basis und Empfangsteil, der selbst tiefschlafende und ansonsten schwer erweckbare Väter aus den Träumen reißen sollte.

Für mich persönlich war die Anschaffung dieser Anlage vielleicht keine begründet sinnvolle, dennoch aber definitiv die Richtige Entscheidung – lässt sie mich doch wesentlich ruhiger (ein-)schlafen – was allein mir schon als Rechtfertigung genügt und weswegen ich an dieser Stelle auch darüber berichte. Denn ich bin mir fast sicher, mit meiner Unsicherheit nicht allein zu sein…
Allerdings kommt da noch ein großes ABER! Denn die beste Überwachung bringt absolut garnichts, wenn man als Elternteil nicht weiß, wie man im Ernstfall zu reagieren hätte! Dementsprechend kann ich allen (werdenden) Eltern nur dazu raten, begleitend auch einen Erste Hilfe-Kurs für (Klein-)Kinder bzw. Neugeborene/Säuglinge (hier gelten andere Regeln zur Wiederbelebung als bei Erwachsenen!) zu besuchen, die z.B. vom Deutschen Roten Kreuz, dem Arbeiter-Samariter-Bund, den Maltesern oder ähnlichen Organisationen landesweit angeboten werden. Eine überschaubare Investition, die sich sicherlich nicht nur in Hinsicht auf den plötzlichen Kindstod lohnt und definitiv nicht durch die bloße Lektüre eines kurzen Artikels oder eines Ratgebers ersetzen lässt… denn praktische Tätigkeiten bleiben um ein vielfaches besser im Gedächtnis, als ausschließlich Gelesenes.

In diesem Sinne: Gute Nacht, liebe (werdende) Eltern ;)

ExtraFilm.de Sommeraktion – bis zu 20% Rabatt

9. August 2009 Neri 4 Kommentare

[Trigami-Review]

Der Foto-Service ExtraFilm.de bietet im Rahmen einer großen Sommeraktion bis zum 31. Oktober 2009 bis zu 20% Rabatt auf individuelle Foto-Produkte wie Abzüge von Digitalbildern, Foto-Tassen, einer Vielzahl von Geschenk-Ideen, Foto-Postern, Foto-Kalendern und vieles mehr. Und seit kurzem besteht nun endlich auch die Möglichkeit, ein eigenes Fotobuch zu gestalten –  z.B. mit den kürzlich entstandenen Urlaubsbildern, Familien-Fotos oder Aufnahmen der letzten Party.
200x100_rgb_neg_noclaim_shaHierfür stehen einem gleich mehrere Formate und Qualitäten zur Auswahl, so dass sich letztlich für jeden Zweck ein passendes Modell finden sollte. Die Gestaltung erfolgt hierbei mittels der Software “Designer“ und erfordert zwar ein wenig Einarbeitungszeit, die sich aber im Ergebnis durchaus lohnt – schließlich möchte man ja seine Bilder auch ansprechend und angemessen präsentieren und die entsprechenden Erinnerungen so dauerhaft konservieren. Und: Mal ehrlich… Einzelabzüge verschwinden meist in irgendeiner Kiste und werden meist erst nach Jahren wieder hervorgekramt. So ein eigens hergestelltes Buch hingegen macht sich nicht nur gut im Regal, sondern landet auch viel eher mal wieder in der Hand. Da lohnt sich der Aufpreis unter Umständen wirklich.
Aktuell ermöglichen rund 140 verschiedene und teils wirklich geschmackvolle Design-Vorlagen verschiedenster Kategorien auch weniger Kreativen imposante Ergebnisse. Für zukünftige Versionen der Software wünscht man sich aber doch ein paar Upgrades wie die Möglichkeit einer Sortierung der ausgewählten Bilder nach Datum oder eine Rasterfunktion zur exakten Positionierung. Auch eine Undo-Funktion sollte im Sinne der Benutzerfreundlichkeit dringend nachgerüstet werden.

highlight_open1Madame und ich haben uns bei unserer Bestellung für eine kleine Familien-Chronik entschieden: Von unseren ersten gemeinsamen Bildern über die letzten Jahre, die Schangerschaft und schließlich die ersten 9 Monate unserer Tochter haben wir rund 100 Bilder auf 40 Seiten im Fotobuch “Highlight”  untergebracht. Die Hauptarbeit bestand natürlich in der zeitraubenden Vorauswahl der einzelnen Motive, das Erstellen selbst macht dann aber schon richtig Spaß und das virtuelle Ergebnis kann sich schonmal wirklich sehen lassen. Das Buch selbst ist leider noch nicht bei uns eingetroffen (kein Wunder: die Bestellung ging auch erst gestern raus) – erfahrungsgemäß erwarte ich aber  eine durchaus empfehlenswerte Qualität. Mit früheren Bestellungen bei ExtraFilm waren wir jedenfalls bislang sehr zufrieden. Und ich denke, es wird auch nicht unser letztes Fotobuch gewesen sein ;)

Produktempfehlung:
Koss “The Plug” In-Ear-Kopfhörer

26. Mai 2009 Neri 3 Kommentare

41nqrntt99l__sl160_Nach nunmehr rund vierwöchigem Dauertest sehe ich meine anfängliche Begeisterung als ebenso gerechtfertigt an, wie hier eine Empfehlung für die In-Ear-Kopfhörer “The Plug” des Herstellers Koss auszusprechen.
Diverse Empfehlungen im Internet haben nicht zu viel versprochen: Wer auf der Suche nach wirklich guten, aber günstigen Kopfhörern ist, darf meiner Meinung nach bedenkenlos zugreifen.
Mangels Vergleich kann ich zwar nicht mit Sicherheit sagen, ob die wirklich beeindruckende Bass-Wiedergabe durch das In-Ear-Konzept (Schaumstoffkonus im Gehörgang) selbst bedingt ist – tatsächlich können die kleinen, bequemen Stöpsel aber durchaus mit so manch einem großen Kopfhörer der geschlossenen Bauart mithalten, was die Wiedergabe tiefer Frequenzen angeht.
Ebenfalls bauartbedingt erreicht ein größerer Teil des Signals das eigene Trommelfell – nicht etwa das der Passanten in der näheren Umgebung. Man selbst muß also weniger “aufdrehen”, um seine Musik “laut” zu genießen und schont trotzdem die Nerven seiner Umgebung. In diesem Zusammenhang sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass für den Benutzer Außengeräusche kaum noch wahrnehmbar sind – das Produkt eignet sich also weniger für die aktive Teilnahme im Straßenverkehr.
Fazit: Für aktuell unter 15€ dürfte es sehr schwer werden, im Handel ein Produkt mit vergleichbarem Preis-Leistungsverhältnis zu finden.

ExtraFilm.de-Gutschein über 10€

19. Mai 2009 Neri 2 Kommentare

[Trigami-Anzeige]

Das Online-Fotolabor ExtraFilm.de bietet Neukunden  einen Gutschein im Wert von 10€, einlösbar für die gesamte Produktpalette (Fotos, Fotobücher, Leinwände, Poster, Kalender, Geschenkartikel, usw) an.

Der Eurer BOOYABOO.DE-Redaktion  zu diesem Zweck zur Verfügung gestellte Gutschein-Code lautet TRPR4824 (Anklicken oder direkt im Shop eingeben) und ist bis zum 31.08.2009 gültig.
Zudem werden die bei Bestellung über diesen Code anfallenden Versandkosten Eurem Kundenkonto  als Guthaben  i.H.v. maximal 4,95€ für die nächste Bestellung (bis zum 31.10.2009) gutgeschrieben.

Den Code dürft Ihr natürlich gerne an Freunde, Verwandte, Bekannte und alle, die ihn haben möchten, weitergeben ;)

Buch-Rezension:
Medizynicus – “Leben retten und so [...]“

12. Mai 2009 Neri 2 Kommentare

Der BOD-Verlag war kürzlich so nett, mir ein Rezensionsexemplar (Blogger HIER entlang!) des Erstlingswerkes eines “Kollegen” zukommen zu lassen:
41gfnsb90pl__sl160_pisitb-sticker-arrow-bigtopright35-73_ou03_Unter dem Pseudonym “Medizynicus” beschreibt ein junger Assistenzarzt (und selber Weblog-Betreiber) in “…Leben retten und so…: Geschichten aus dem Kreiskrankenhaus Bad Dingenskirchen anhand kurzer Geschichten aus dem Alltag auf Station, wie er seinen Einstieg ins Berufsleben erlebte.
Soviel sei schoneinmal gesagt: Den oben genannten Künstlernamen hat er nicht ganz umsonst gewählt. Eine gewisse Portion schwarzen Humors (welcher auf Außenstehende zeitweise ein wenig abschreckend  wirken könnte) hinter den Zeilen lässt sich nicht verleugnen. Eben dies macht das Buch aber grade für fachnahe Leser äußerst amüsant, hält der Autor doch auch nicht mit allerlei Kritik am bestehenden Gesundheitssystem hinterm Berg. So bieten die Erzählungen Raum für allerlei Emotionen: Vom ungläubigen oder auch betroffenen Kopfschütteln zum bestätigenden Nicken, übers Schmunzeln bis hin zum herzhaften Lachen er- bzw. durchlebt der Leser während der Lektüre allerlei Gemütszustände.
Fazit: Für geneigte Leser mit Bezug zum Gesundheitswesen ein durchaus kurzweiliges Buch, wenn man darüber hinwegsehen mag, dass man stellenweise glaubt, es mit einem unkorrigiertem Skript zu tun zu haben. Ein weiterer Lektor hätte dem Titel sicherlich gut getan…

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Individuell bedrucktes Schiebepuzzle “Schiebi”

14. April 2009 Neri 4 Kommentare

Als F-Blogger genießt man ja wenigstens von Zeit zu Zeit das Privileg, Anfragen zu dem ein oder anderen Produkttest zu erhalten. Und manchmal sind auch Dinge dabei, an denen man tatsächlich Interesse hat. So schrieb mich schon vor einigen Tagen der WENNDENN-Spieleverlag an, ob ich nicht Lust verspüren würde, Ihr neuestes Produkt, ein Schiebepuzzle mit eigenem Fotomotiv, genannt “Schiebi“, auszuprobieren und im Gegenzug eine kleine Rezension hier im Blog zu verfassen.

schiebi

Der Hersteller selbst schreibt über sein Produkt:
Wer kann sich nicht noch an die Schiebepuzzles (auch Ohne-Fleiß-kein-Preis-Spiel oder 15-Puzzle genannt), aus seiner Kinder- und Jugendzeit erinnern? Zahlen von 1 bis 15 mussten so in die richtige Reihenfolge gebracht werden, bis die Zahlenfolge des Schiebepuzzles Sinn ergab. War das Puzzle gelöst, mischte man das Schiebespiel einfach erneut durch und musste das Puzzle erneut lösen. Man konnte sich also wochenlang mit einer einfachen Spieleidee beschäftigen. Erfunden wurde dieses Geduldspiel zwischen 1870 und 1880 Noyes P. Chapman in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ein langes Leben hat das Spiel also schon auf dem Buckel. Der WENNDENN Spieleverlag hat das System des Schiebepuzzles neu interpretiert und nun sollen nicht mehr nur einfache Zahlen in die richtige Reihenfolge gebracht werden, sondern sein eigenes Wunschfoto. Das Schiebi lässt man also mit einem eigenen Wunschfoto bedrucken – egal ob ein Selbstportrait, ein Bild seiner allerliebsten Mitmenschen, oder seines Motorrads, dem Motiv auf dem persönlichen Schiebespiel ist also keinerlei Grenze gesetzt. Dies eignet sich vor allem als kleine Aufmerksamkeit. Ideal also für diejenigen Menschen, die  noch kein passendes Geschenk für Familie und Freunde haben.  Neben der klassischen 4×4-Variante mit 15 Spielsteinen gibt es das Schiebi jetzt auch in der 9×7-Variante mit 62 Spielsteinen – eine echte Herausforderung für fortgeschrittene Liebhaber. Die Bestellung eines “Schiebis” ist beeindruckend einfach: Man lädt sein Wunschbild auf der Website www.Schiebi.com hoch, bestimmt einen passenden Ausschnitt und kann sein Spiel vor der Bestellung auch noch online ausprobieren.”

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Was soll ich sagen- ich konnte nicht widerstehen, mir ein Probeexemplar mit dem Konterfei unserer kleinen Speckputte zu sichern… und so trudelte schonzwei Tage nach Eingang meiner Bestellung unser höchstpersönlich eigenes Schiebi in der BOOYABOO.DE-Redaktion ein.
Die Verarbeitung kann überzeugen, der Druck macht einen sehr “stabilen” Eindruck und das puzzeln ansich einfach Spaß und weckt Kindheitserinnerungen. Eine durchaus gelungene und individuelle Geschenkidee also, die man durchaus empfehlen kann.

Bass satt!

21. Februar 2009 Neri 4 Kommentare

41nz5vzrrl__sl160_Seit Wochen – nein, eigentlich seit Monaten spiele ich mit dem Gedanken, mir im Arbeitszimmer in der Redaktion mal eine etwas potentere Beschallung zu gönnen. Und zum bestandenen Staatsexamen hab ich mich nun eben damit belohnt. Das alte Lautsprechersystem klingt zwar ganz gefällig, wird zukünftig aber seine Arbeit in der Küche verrichten.
Die Nachfolge entschied sich dann unlängst auf einer kleinen Privatparty, die ausschließlich vom Logitech X-230 befeuert wurde. Eine 1-2-Zimmer-Wohnung lässt sich damit problemlos und absolut tanzbar mit Musik beschallen. Und das mehr als beeindruckend. Ich hab ja in meiner CarHifi-Hochphase schon so einiges gehört, aber was der kleine Subwoofer dieses Setups leistet, läßt einen doch aufhorchen. Glücklicherweise wird aber nicht nur das Tieftonfundament, sondern auch die anderen Frequenzbereiche recht passabel reproduziert – sicherlich nicht audiophil, aber allemal besser als so manche handelsübliche Kompaktanlage es zu tun vermag. Die knapp einhundertfünzig 5-Sterne-Bewertungen bei Amazon.de sprechen für sich, denke ich. Und bei einem Neupreis von rund 40€ kann man für das Gebotene auch nicht meckern, meine ich…

ZUSCHLAG!

Produkttest:
Freisprecheinrichtung “Ego Cup FM”

22. August 2008 Neri Keine Kommentare

Im Dezember vergangenen Jahres hatte ich die Möglichkeit, eine portable Bluetooth-Freisprechanlage zu testen. Mein Fazit fiel eher gemäßigt aus – das Produkt konnte mit einer guten Idee aufwarten, jedoch litt die Umsetzung noch an so einigen Kinderkrankheiten – den alten Testbericht findet der geneigte Leser HIER.
Warum aber koche ich das Thema nun nochmals auf? Ganz einfach: Meine Die Kritiken wurden erhört, der Hersteller Funkwerk Dabendorf legte nach und lies mir dankbarerweise über die dot-friends erneut ein Testgerät zukommen.

Der erste Eindruck beim Auspacken und kurzen Überfliegen der beiliegenden (im Gegensatz zu der des Vorgängers enorm angewachsenen und mehrsprachigen) Bedienungsanleitung: Da hat anscheinend tatsächlich jemand seine Hausaufgaben gemacht – sogar gründlich!

Das Modell EGO CUP FM bietet als Plug&Play-Variante einer Freisprechanlage neben der bewährten Bluetooth-Technik auch einen integrierten FM-Transmitter, der es ermöglicht, den Gesprächspartner (abgesehen vom ins Gerät integrierten Lautsprecher) auch über die fahrzeugeigene Stereo-Anlage hörbar zu machen. Das Problem der mangelhaften Verständlichkeit in älteren, schlechter gedämmten Fahrzeugen oder auf der Autobahn sollte somit gelöst sein, ist doch heutzutage nahezu jeder PKW mit einer mehr oder weniger potenten Variante hiervon ausgerüstet.
Und tatsächlich – nicht nur der integrierte Lautsprecher erscheint im Gegensatz zum Vorläufer subjektiv leistungsfähiger geworden zu sein: Spätestens, wenn die Stimme des Gegenübers aus den (im getesteten Fahrzeug werkseitig montierten, also nicht überragenden) Fahrzeugslautsprechern ertönt, hat man es mit einer vollwertigen, “erwachsenen” Freisprecheinrichtung zu tun, wie man sie sich vorstellt.

Doch das ist noch nicht alles: Dank des A2DP-Protokolls lassen sich mittels des integrierten Mini-Radiosenders nun auch Musikdateien (MP3 & Co) vom Handy kabellos auf die Fahrzeuglautsprecher übertragen – in Stereo! Und selbst hierbei weiß die EGO CUP FM zu glänzen: Die Übertragungsqualität ließ keinen Grund für Kritik aufkommen. Eine freie Radiofrequenz vorausgesetzt (lässt sich ggf. verstellen), stand sie dem guten Empfang eines externen Radiosenders in nichts nach. Man darf selbstverständlich keine CD-Qualität erwarten – das gibt der technische Standart der FM-Übertragung aber auch garnicht her. Audiophile Gemüter werden an entsprechenden Sound-Systemen also sicherlich Kritikpunkte finden – der gemeine Durchschnittskonsument hingegen dürfte aber eher positiv überrascht sein.
Ich für meinen Teil jedenfalls nutze das Gerät nun regelmäßig – erspart man sich so doch das ein oder andere Brennen von CDs für unterwegs. Der Clou: Mittels der Steuerungstasten an der EGO CUP FM lässt sich sogar das Handy direkt ansteuern, sprich Titel überspringen, Lautstärke einstellen, usw.

Äußerst positiv fällt in diesem Zusammenhang auch auf, dass Funkwerk dieser Geräte-Revision einen Akku spendiert hat, so dass man nicht auf eine dauerhafte Verkabelung mit dem Zigarettenanzünder angewiesen ist. Der Akku präsentiert sich hierbei äußerst ausdauernd: Nach fünf Stunden Dauerbetrieb inkl. mehrerer Telefongespräche und FM-Übertragung von MP3s ans “Radio” ist gemäß Ladezustandsanzeige grad einmal ein Viertel der Energie verbraucht.
Auch das Bedienfeld präsentiert sich im Gegensatz zum Vorgänger wesentlich wertiger: Statt klapperiger Taster finden sich berührungsempflichdliche Sensoren unter der in Klavierlack-Optik gehaltenen Oberseite, die darüberhinaus von einem Status-Display geziert wird.

Einmal mit einem Handy gekoppelt übernimmt das Mikrofon der Freisprechanlage. Etwaige Störquellen wie Rauschen oder Rückkopplungen sollen dabei durch einen integrierten DSP wirksam gefiltert werden, was im Rahmen unserer Tests auch absolut zufriedenstellend funktionierte. Fahr- und Windgeräusche wurden bedarfsgerecht eliminiert, die Verständlichkeit war jederzeit gegeben.
Das Pairing der EGO CUP FM funktionierte sowohl mit dem XDA Orbit als auch mit einem Nokia 5300 absolut problemlos innerhalb von wenigen Sekunden. Insgesamt lassen sich bis zu acht Mobilfunkgeräte an das System anmelden (davon zwei gleichzeitig).
Neben der Möglichkeit, das Gerät mittels einer spiralförmigen Klemmeinheit in einem Getränkehalter zu fixieren, hat man in dieser Gerätegeneration schließlich auch an die Eigner von Fahrzeugen ohne einen solchen gedacht und eine alternative Befestigungseinheit beigelegt, welche sich an gängige Halterungen nach Herbert-Richter-Standart ankoppeln lässt. Sollte einem Vergleichbares nicht zur Verfügung stehen, so finden sich im Fachhandel diverse mehr oder weniger günstige Varianten zum Nachrüsten. In meinem Falle genügte die äußerst preiswerte Anschaffung einer Adapterplatte für die Lüftungsgitter.

FAZIT: Die EGO CUP FM konnte mich im Gegensatz zum Vorgänger und aller anfänglichen Skepsis zum Trotz tatsächlich begeistern. Das Gerät überzeugt nun sowohl im Bezug auf die Anfassqualität, wie auch auf der technischen Seite, sodaß man für diese Preisklasse  ruhigen gewissens eine Empfehlung aussprechen darf. Kompliment auch an den Hersteller Funkwerk selbst, der sich konstruktiver Kritik stellt(e) und entsprechende Änderungen erfolgreich umzusetzen vermochte.

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