Eine gefühlte Ewigkeit, nämlich rund zweieinhalb Jahre ließen Thomas Adam und Steffen Keth ihre Fans nach neuem Material dürsten. Nun liefert De/Vision mit “Popgefahr” ihr neues Studioalbum ab. Der aussergewöhnliche  Titel  ist hierbei Programm. Das Duo besinnt sich erneut auf eines seiner herausragenden Talente: Die Produktion überaus tanzbarer Mitsinghymnen. Beste Unterhaltung für Freunde elektronischer Popmusik also –  sowohl in Form des Longplayers an sich, wie auch der kommenden Live-Auftritte, die erfahrungsgemäß mehr als nur einen Besuch lohnen.
De/Vision – “Popgefahr” bei amazon.de (Affiliate-Link!)
De/Vision auf myspace.com
Offizielle Homepage
Richtig großes Kino Konzert, was VNV Nation da seit dem 19. Juni auf ihrem neuen Album “Of Faith, Power and Glory” dem gespannten Hörer präsentieren. Ronan Harris und Mark Jackson machen ihrem Ruf als Protagonisten des Future-Pops alle Ehre und liefern ein vielschichtiges, tiefsinniges, aber auch überaus tanzbares Werk ab, dessen Melodien, Texte und Arrangements sich atemberaubend schnell ins Gedächtnis zu brennen vermögen.
Anders ausgedrückt: Die Scheibe hat derben Suchtfaktor!
Wertung: 4/5
Ich weiß – hier geht es im Moment sehr musiklastig zu und ich überlege schon, ein Blog mit CD-Reviews zu starten, aber was soll ich machen? Es gibt z.Z. einfach zu viele vielversprechende Releases, auf die ich Euch gerne hinweisen möchte…

“Junior” von Röyksopp
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Zum Beispiel sind es nur noch wenige Tage, bis am 23. März das dritte Album  des norwegischen  Duos  Röyksopp erscheint, welches den  Titel “Junior” trägt. Nach ihrem Debut  ”Melody a.m.” und ihrem Erfolgswerk “The Understanding” darf man sicherlich auch diesmal überaus tanzbare und extrem eingängige Musik erwarten. Wer möchte, kann sich schon jetzt vorab auf der offiziellen Homepage  das komplette Album anhören, auf dem Svein Berge und Torbjørn Brundtland  auch diesmal stimmliche Unterstützung  durch u.a. Karin Dreijer Andersson von The Knife erhalten.
Meine Empfehlung: Zugreifen! Vielleicht ja auch über das Top-Angebot aus dem letzten Beitrag?
Helium Vola. Sagt Dir nix? Ok, kleine Bildungslücke – aber eine verzeihbare. Nächster Tip: Ernst Horn? Ja, richtig – die eine Hälfte von Deine Lakaien und im vergangenen Jahrtausend auch Teil von Qntal. Helium Vola nennt sich sein aktuelles Mittelalter-Elektronik-Ensemble…

Helium Vola – “Für Euch, die Ihr liebt”
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Wie auch immer: Unter dem Titel “Für Euch, die Ihr liebt” erscheint am 27. März 2009 nach “Helium Vola” und “Liod” nun das dritte Konzeptalbum dieses meiner Meinung nach genialen Ausnahmekünstlers unserer Zeit, passgenau garniert mit der Stimme von Sabine Lutzenberger. Für mich ein absoluter Muss-Kauf. Und vielleicht ja auch für Dich interessant?
Next big thing? “The great white hope”, wie die Medien Asher Roth bezeichnen, hat tatsächlich Potential. Ein Junge, dem man  rein optisch kaum zutrauen würde, im HipHop-Business etwas bewegen zu können, tut genau das. Vielleicht auch grad deswegen. Mr. Marshall Bruce Mathers III, heute besser bekannt als  Eminem wurde anfangs schließlich von vielen auch nur müde belächelt.
Streng genommen weisen beide Interpreten in ihrer Musik auch ziemlich viele Ähnlichkeiten auf – nur klingt Asher irgendwie etwas frischer… auch, was die Beats angeht.
Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, kann dies z.B. hier oder auch auf der offiziellen Homepage. Dort findet sich  dann auch ein kostenloses MP3-Mixtape mit Namen “The Greenhouse Effect” zum kostenlosen Download – quasi  sein Debut-Album. Offensichtlich hat der Junge auch verstanden, wie man heutzutage Musik vertreibt…
Hand aufs Herz – hatten wir nicht alle Mitte bis Ende der 90er eine mehr oder weniger elektronische Phase? ICH gestehe freiwillig, Â in stroboskopbelichteten, nebelgefluteten Kellergewölben zu pumpenden Bässen nächtelang durchgezappelt zu haben. Von Hardtrance über Gabber… wir waren mitten drin, statt nur dabei.
Ab und an landet auch heute noch die ein oder andere Nummer aus diesen Tagen im CD-Player. Zu meinen absoluten Favoriten gehört beispielsweise “Widescreen” von RMB. Gefällt mir heute noch ebenso gut, wie zu seiner Veröffentlichung.
Wem RMB auf Anhieb nichts sagt: “Redemption“? Redemption! Oder auch “Spring“, “Love is an ocean“, “Deep down below“, “Break the silence“, und und und… kennt man  doch, oder?
“RMB” in seiner damaligen Besetzung exisitiert schon lange nicht mehr. Rolf Maier Bode (Na, klickert’s bei den Initialien?) hingegen  produziert(e) grad einen neuen Longplayer, dessen Ausschnitte Großes hoffen lassen.
Das neue Album mit dem Titel “Thirteen Stories” wird voraussichtlich Anfang März veröffentlicht, ist aber bis auf Weiteres nur im Direktvertrieb über Rolf selbst erhältlich. Nähere Information hierzu finden sich  in seinem Blog.
Meine Bestellung ist heute raus… und ich freu mich schon sehr auf die Scheibe!
Ich hab mal wieder keine Ahnung, in welche Kategorie ich es zwecks Beschreibung stecken soll, aber wer von Euch was für Crystal Method, Chemical Brothers, The Prodigy, Rob Zombie und Konsorten übrig hat, der sollte sich unbedingt mindestens einmal Blue Stahli  zu Gemüte führen. Möglich ist das z.B. hier. Und wem’s gefällt, der begebe sich flugs zu dieser Adresse, um sich neben dem (nach Registrierung  von Max Mustermann mit irgendeiner eMail-Adresse)  derzeit dank Sponsoring kostenlosen Album eben dieses Künstlers auch gleich noch das artverwandte und nicht minder Leckere der Detroiter Combo Celldweller  (hier zum Reinhören)  zum Nullkommanix-Tarif herunterzuladen. Immer   noch nicht genug? Dann eben auch noch  den  Sampler  unten drunter  mitnehmen und…
Aufdrehen! Viel Spaß!
 The Prodigy – Omen
Das Album “Invaders must die” kommt übrigens am 20. Februar…
Wunderschönen guten Morgen, Mr. Miller!
Ich bin ja “exotischen Klängen” gegenüber  recht aufgeschlossen. Dazu müssen sie nichtmal unbedingt dem  europäischen Geschmack entsprechend angepasst aufbereitet werden. Schadet aber auch nicht unbedingt.
Bollywood hat’s vorgemacht und stürmte z.B. mit dem durchaus sehenswerten Bharati  und   gefühlt 1400   Shahrukh Khan-Filmchen die DVD- und CD-Player der Deutschen. Die Türkei hatte ja auch schon so einige Vertreter in den hiesigen Charts und Osteuropa pusht sich regelmäßig zum Eurovision Song Contest in unsere Gehörgänge – mal mehr, mal weniger hörbar.
Und nun schickt sich auch die Volksrepublik China an, sich ihr Stückchen  westlicher Medienlandschaft zu erobern: Was mit Schiller feat. Lang Lang  seinen Anfang nahm, soll offensichtlich Nüzi shier yuefang (engl.  12 Girls Band), Produkt chinesischer Elite-Musikschulen (über deren mutmaßlich zweifelhafte Methoden  ich an dieser Stelle nicht weiter nachgrübeln mag) fortsetzen. Fakt ist, dass das Ergebnis angenehm hörbar ist. Kostprobe gefällig? Während “Jasmine Flowers” ein heimisches Motiv aufgreift, gehören neben klassischen Werken und Weihnachtsliedern auch Coverversionen aktueller Pop-Nummern zum Repertoire der Mädels, bspw. Coldplay’s Meisterwerk “Clocks“.
Die dazugehörigen Longplayer sind hierzulande allerdings nicht wirklich erschwinglich – allenfalls über Musikdownload-Portale – was sich aber sicherlich ändern dürfte, sobald irgendwann eine Europa-Tournee ansteht.
Aber wir haben ja alle Internetz – da können wir ja z.B. via der entsprechenden Last.fm-Seite kostenlos lauschen…