Der Sinn des Bloggens

René nennt auf nerdcore.de einige gute Gründe gegen den prinzipiell von mir bislang ebenfalls vertretenen Grundsatz, keine Themen aus anderen Blogs “aufzuwärmen”. Ich echauffierte philospophierte ja unlängst diesbezüglich – bin aber aktuell etwas ins Straucheln geraten. Zeugt wenigstens von geistiger Flexibilität, hm?!

Wie steht Ihr zu dem Thema? Pro Individualismus und selbstgeneriertem Content oder  dürfen/sollen Blogs auch eine Art  Favoritensammlung sein?

  1. 10. Oktober 2008, 00:28 | #1

    Das sehe ich ganz pragmatisch. Nicht jeder meiner Leser wird unbedingt z.B. auch dein Blog lesen. Insofern werden interessante Themen, die bei Dir auftauchen, nicht bei meinen Lsern ankommen, wenn ich nicht darauf hinweise oder die Themen von meiner eigenen Sichtweise beleuchte. Manchmal ist es mit Kommentaren auch einfach nicht a bgetan,weil man gern selbst mehr dazu sagen möchte und schon entwickelt sich ein eigenes Thema im eigenen Blog. Was ich dagegen ablehne, sind die Copy&paste Blogger, die keinen Conten produzieren, sondern nur sammeln.

  2. 10. Oktober 2008, 00:47 | #2

    Content-Recycling ist armseelig, wenn kein eigener Mehrwert dazu kommt. Ab und an kann man sicherlich nur ein Zitat bringen, aber grundsätzlich sollte IMHO ein Mehrwert existieren.

    Aber wie auch immer irgendwer darüber denkt: es ist mein Blog, meine Gedanken, meine Inhalte. Und wenn das irgendwem nicht gefällt, dann darf der gerne woanders lesen und das Abo des Feeds kündigen… damit muss man als Blogger zu Leben wissen…

  3. Harty
    10. Oktober 2008, 14:27 | #3

    Mir ist es egal, denn ich lese ganz selten mal andere Blogs. Ich hab es versucht und mir schon hier und da mal noch den Einen oder Anderen angeschaut, aber so richtig wollte meist keine Sypathie aufkommen.

  4. 14. Oktober 2008, 23:56 | #4

    @Uwe: Ich tendiere dazu, diesen Standpunkt zu adaptieren :roll:

    @Pepino: Ja – eine Prise Kaltschnäuzigkeit gehört sicherlich dazu. Die Frage ist halt nur, wo “Mehrwert” beginnt. Denn theoretisch nutzt auch eine reine Content-Kopie denjenigen Nutzern, die das Blog, von dem man kopiert hätte, nicht konsumieren. ;)
    Prinzipiell geb ich Dir aber recht – Copy&Paste ist extrem arm.

    @Harty: Und eben deshalb bin ich jedes Mal Stolz, wenn Du wiederkommst :cool:

  5. 26. Oktober 2008, 20:30 | #5

    Ich habe die Diskussion damals bei nerdcore auch ein bisschen mitverfolgt. In meinen Augen sind eigenständige Beiträge für jeden Blog zentral, da sie dem Blog ein eigenes Profil geben. Allerdings habe ich nichts dagegen, wenn man “fremde” Beiträge zusammenfasst und/oder um eigene Gedanken ergänzt – sofern man die Quelle offenlegt. “Reine” Verweise à la “Guck mal hier” habe ich persönlich aber lieber über Social Bookmarking – geht ja auch automatisch in den RSS-Feed, wenn man möchte.

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