Hochzeitsvorbereitungen

Man merkt ja spätestens an der zunehmenden Frequenz stattfindender Eheschließungen im privaten Umfeld, dass man wohl langsam so etwas wie erwachsen geworden sein muss. So steht auch einem gut befreundeten Paar demnächst der zeremonielle und spassige Teil ihrer Eheschließung bevor, den bürokratischenTeil hat man clevererweise bereits vorgezogen.
Ich kann mich noch gut erinnern, wie aufregend das alles bei uns war. So unglaublich viel, was es zu bedenken, vorzubereiten und im Blick zu behalten gilt. Ganz klar – Heiraten macht Spaß, ist aber de facto dann doch wie Umziehen: Idealerweise macht man das so selten wie möglich ;)

Als Besucher ist das natürlich etwas ganz anderes. Natürlich werden wir sicherlich nicht ganz passiv an den Feierlichkeiten teilnehmen, dürfen aber eben auch mal wieder ganz stressfrei genießen. Zumindest, wenn wir erstmal da sind. Beim Blick auf den Kalender fiel mir dann nämlich grad siedend heiß ein, dass man ja vorab vielleicht noch Sorge für die Einhaltung  des Dresscodes tragen sollte: “Kein schwarz und keine Jogginghose” – machbar! Als bereits verheirateter Mann verfügt man ja glücklicherweise endlich über entsprechende Abendgarderobe.
Problematisch stellt sich in diesem Zusammenhang nur eine ansich erwünschte, jedoch kurzfristig eher unpraktische Gewichtsveränderung des formvollendeten Sakko-Piloten dar. Oder um es anders zu formulieren: Die Hose vom Anzug passt nicht und die Zeit zum Ändern reicht nicht mehr!

Andererseits ist das aber vielleicht auch nicht ganz so tragisch. Immerhin favorisiere ich eh eine sportliche Begleitnote in meiner Kleiderwahl, so dass es ja auch nicht zwingend die Bundfalte sein muss. Jeans und Jacket wirken eh irgendwie entspannter. Entsprechend wird mein Weg mich wohl dieser Tage mal wieder auf http://www.esprit.de bzw. in die Herrenabteilung einer entsprechenden Filliale führen, um ein passendes Beinkleid zu organisieren.
Vielleicht sollte ich Madame gleich mitnehmen, ehe sie dann am Vorabend der Trauung in Panik vor dem randvollen aber angeblich doch völlig leeren Kleiderschrank in Panik ausbricht ;)

Das Kind haben wir an besagtem Tag mal bewußt an Oma & Opa “verkauft”. Man muß auch mal nur Paar sein dürfen – und wie wir kürzlich feststellten, haben wir das in den vergangenen fast vier Jahren wider besserer Vorhaben sträflich vernachlässigt. Die Übernachtungsfrage ist dank der designierten Brautleute bereits sozialverträglich geklärt und die Fahrt zum Ort der Feier bietet eine wunderbare Gelegenheit, mal dieses viel gepriesene Low-Cost-Navigationssystem fürs iPhone auszutesten, welches den handelsüblichen und wesentlich teureren Lösungen angeblich sogar überlegen sein soll. Ich bin gespannt – aber dazu dann mehr in einem gesonderten Artikel. Kurzum: Wir freuen uns!

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Na das klingt ja vielversprechend! uind du willst ein Navi zur Anreise nutzen – so schwer ist das nicht zu finden! ;-)

    Ich glaube das hier sagen zu dürfen – die designierten Brautleute freuen sich auch auf euch!!!

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