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IDE-Laufwerke am USB-Port betreiben

Kollege Stefan berichtete ja jüngst von diesen, für meine Begriffe ja immer noch reichlich überteuerten, aber nichtsdestotrotz wirklich praktischen USB-Festplattengehäusen, die alten Datenträger eine Art Altersteilzeit ermöglichen, bevor sie dann endgültig in Rente gehen. Schöne Lösung, wenn man noch das ein oder andere einigermaßen zeitgemäße Bauteil rumzuoxidieren hat.

Was ich aber noch viel genialer finde, ist die Möglichkeit, ebenfalls über USB, z.B. mittels des ITC22100 USB auf IDE/S-ATA Kabel f. 2,5" u. 3,5" Festplatten mit Hochleistungsnetzteil 2,5 Ampere (Amazon-Partnerlink!) auch einen handelsüblichen, internen DVD-Brenner extern zu betreiben – und das bei voller Geschwindigkeit! Natürlich lassen sich auch hier IDE- und sogar SATA-Festplatten anschließen. Ich bin begeistert!
Mir persönlich wirken diese Laptop-CD-/DVD-Laufwerke ja nicht wirklich so, als wären sie für den dauerhaften Einsatz gemacht – von daher darf nun der alte 5,25"-Brenner weiter seine Pflicht erledigen und sein Geschwisterchen im Notebook entlasten.

Fazit: Eine durchaus empfehlenswerte Lösung, um alte Komponenten weiter zu nutzen. Allerdings sollte man beim Kauf darauf achten, dass für die Verwendung mit einer 3,5"-Festplatte oder einem optischen Laufwerk ein Extra-Netzteil für die Stromversorgung beiliegt.

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  1. 9. Januar 2008, 10:52 | #1

    Nun, fein. Aber wenn ich bedenke, was alles an meinem Rechner an den USB-Ports hängt, wird mir schwindelig. Webcam, Maus, Tastatur, Drucker, Scanner, DigiCam und was man dann sonst noch so anschließen muss. Ich habe aber nur vier USB-Anschlüsse (von denen ich mir wohl auch noch einen duch ein USB-Hub zerschossen haben muss). Wie eben gerade angemerkelt habe ich schlechte Erfahrungen mit USB-Hubs gemacht.
    Also: Mag ein prima Sache zu sein, ein IDE-Laufwerk kurzzeitig als USB-Laufwerk zu betreiben, aber für die Dauer tun’s dann doch aktuell neue Laufwerke (schon wegen der Geschwindigkeit und der Kompatibilität).
    :cool:

  2. 9. Januar 2008, 11:34 | #2

    Ich hab hier eine ziemlich waghalsige USB-Hub-Konstellation mit allerlei Geräten am Laufen – beim Notebook iss das ja so eine Sache mit dem zusätzlichen Einbau von neuen Laufwerken ;) – das Ganze läuft soweit aber überraschend stabil. Mit der kleinen Ausnahme, dasss ichs erst anstöpseln darf, wenn der PC schon am Booten ist. Ansonsten verhaart er nach dem Einschalten in einem komatösen Zustand, bis ich den einen USB-Stecker (HUB) abgezogen hab. Wenn das Ding nicht sein eigenes Netzteil hättte, würd ich sagen, der zieht zuviel Strom…. aber so… keine Ahnung, aber es läuft :)

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