Kommerzielle Kommentare werden gelöscht!

Es wird wahrscheinlich eh keiner von denen lesen,für die dieser Beitrag eigentlich gedacht ist, aber falls doch:

Liebe Link-Spammer,

ich weiß ja, dass es durchaus reizvoll für Euch ist, hier in den Kommentaren für Eure Auftraggeber kommerzielle Links zu platzieren.  Ich honoriere sogar, dass Ihr Euch dabei bislang  redlich Mühe gebt, sinnvolle und themenbezogene Beiträge zu verfassen. Und obwohl ich weiß, dass ich selbst an diesem Interessenkonflikt schuld bin,    bleibe doch ich hier der Bestimmer. Und deshalb – und damit Ihr Euch nicht umsonst abrackert:
Cheffe löscht all die kommerziellen Links nachträglich sowieso!

Artverwandte Frage in die Runde: Hat jemand Erfahrungen mit der Robinson-Liste gemacht? Funktioniert das? Kämpfen grad mit einem lernresistenten Kabelfernsehanbieter und dessen Callcenter…

21. Januar 2009 von Neri
Kategorien: Administratives | 9 Kommentare

Kommentare (9)

  1. Ich bin seit einigen Jahren in der Robinson-Liste eingetragen und kann leider, so sehr ich die Idee dahinter mag, nicht sagen, dass es irgendwas geändert hätte. Sowohl nervige Anrufe, als auch Werbefaxe kommen nach wie vor am laufenden Band durch.

    Faxe kommen meistens aus dem Ausland und können eh nicht verhindert werden und Anrufe umgehe ich mittlerweile mit einem kleinen Trick. Ich habe von meinen Rufnummern eine für Werbung blockiert, d. h. diese gebe ich im Internet, bei Umfragen, bei Bestellungen usw. an. In der Telefonanlage wird der Anruf auch angenommen, allerdings wird kein Endgerät angesprochen, so das die Firmen sich von mir aus die Finger blutig wählen können, da ich davon eh nichts mitbekomme. ;-)

  2. Reicht es dir nicht den Link zu löschen? Mach ich, wenn jedenfalls der Inhalt zum Beitrag passt.

    Zu deinem Kabelanbieter: mein Kollege hat das auch mehrfach versucht und ihm wurde am Telefon gesagt, dass er zwar jetzt gelöscht ist, aber sobald sie eine neue Datenbank gekauft haben, in der er drinsteht, bekommt er wieder Post.

  3. @Matthias: Dacht ich’s mir :roll: Ein (physisches) Fax-Gerät haben wir ja zum Glück garnicht, da bleibt mir wenigstens der Papierterror erspart…

    @Julia: Genauso handhabe ich das ja… hab doch geschrieben, dass ich die Links lösche ;)

  4. Anfangs habe ich auch nur die Links gelöscht, bis mich dann ein Kommentator auch noch angeschrieben hat und wollte, dass ich doch bitte alles oder gar nichts lösche. Falls ich dem nicht nachkomme, werde er mich abmahnen.

    Seitdem gehe ich einfach rigoros her und lösche die kompletten Kommentare.

  5. Du schriebst in deinem Beitrag so nebenher was von Links, aber in der Überschrift steht eindeutig Kommentar!

  6. @Mattes: Tatsache? Wie dreist iss das Pack denn? Da werd ich meine Taktik mal präventiv nochmals übderdenken. Danke für den Hinweis!

    @JuliaL49: Tatsache! Was hab ich doch für aufmerksame Leser :oops:

  7. Neri, mich würde an dieser Stelle einmal deine Definition von “komerziell” interessieren. Nach deiner letzten Aussage sei jede Website mit Werbebannern wie von Google AdSense komerziell, da sie Geld erwirtschaftet. Aus diesem Grund hast du (wie du mir sagtest) fast alle komerzielle Werbemöglichkeiten aus deinem Blog entfernt.

    Aber wenn ich nun einen Kommentar bei dir verfasse, in dem ich auf einen eigenen Beitrag verweise, ist er kommerziell, denn ich habe Werbung auf meinem Blog und ich habe schon das Bedürfnis, ein oder zwei Klicks zu erhaschen. Okay, vielleicht ist es etwas weit ausgeholt mit dem “komerzielle Kommentare”, aber hat WordPress dann doch ein paar hauseigene Mittel, derartige Kommentare zumindest vorerst nicht zu veröffentlichen. Dazu zählt u.a. das vorerst nicht veröffentlichen von Kommentaren mit min. x Links oder das vorerst nicht veröffentlichen von neuen Kommentatoren.

    Freilich, es ist unschön, wenn man Kommentare von Subjekten erhält, welche auf unseriöse Dienstleistungsportale verweisen oder auf seltsame Glücksspiele hinweisen, jedoch denke ich, dass hier Akismet schon sehr viel leistet und mit jedem Kommentar, welche bei Nutzung des Akismet-Plugins als Spam gemeldet werden, erweitert Akismet seinen Filter. Gänzlich derartige Kommentare auszuschließen ist unmöglich bei der derartigen “Politik im Internet”. Was bleibt ist, als Spam zu markieren und ggf. den Autor dezent darauf hinzuweisen.

    Was die Situation von Mattes angeht, so kann ich den Kommentator verstehen, denn unter seinem Namen wird danach ein veränderter Kommentar dargestellt, somit ist er nicht mehr vom Kommentator. Hier greift denke ich das Urheberrecht ähnlich wie in gemopsten Beiträgen.

    Es ist verflixt mit dem Internet…

  8. @2BG: Das eine Seite mit Werbung gleich kommerziell sei, ist juristische Auslegung, nichtn MEINE. Ein Kommentator jedoch, der als eigene URL eine Seite für Wohnwagen oder Druckertinte angibt, verfolgt in meinen Augen das simple Ziel, einen Backlink zu erhaschen – für eine zweifelsfrei kommerzielle Seite. Und da ich hier keine (kostenlose) virtuelle Werbetafel betreibe, entscheide einzig und allein ich, wer hier welche Links ausbringt. Der kleine Blogger, der sich mit mehr oder weniger Adsense seine Hostingkosten reinholt, ist in meinen Augen halt kein Wirtschaftsunternehmen. Und wenn doch, dann zumindest in den meisten Fällen ein befreundetes, dessen “Werbung” hier kostenlos geduldet wird, wenn Du so willst ;)

  9. Von einer Robinsonsliste halte ich für ungeeignet, da man trotzdem per Telefon genervt wird.

    Der Umgang mit kommerziellen Links ist einerseits einfach, wenn Links zu Shopping-Portalen und Ähnliches enthalten ist, oder ganz dreist, ein einzelner Beitrag wird verlinkt. Anderseits muss man den Kommentar im Auge habe, passt er zum Thema, beteiligt sich Derjenige an der Diskussion usw.
    Ich für mich habe den Umgang so geregelt, bei rein kommerziellen Seiten der Link von mir editiert wird und bei anderen Seiten macht es dann der Eindruck vom Kommentar aus!

    Und gegen SEO’ler ist noch kein Kraut gewachsen, wenn die dich nicht mit Kommentaren zumüllen, sorgen sie dass dein Blog negativ verpfiffen oder dein Blog wird Thematisch kopiert.

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