Ich hatte den Werbespot zum Internet Explorer 9 noch garnicht gesehen, als ich in einem Drum’n'Bass-Onlinemagazin über das Video zur Single “Too close” aus dem Album “The Lateness Of The Hour” von Alex Clare* stolperte. Der Mann hat doch tatsächlich aus Soul und Dubstep-Elementen ein Gericht geköchelt, dass mir auf Anhieb schmeckt – und sicherlich auch bei einigen Skeptikern Interesse wecken dürfte.
Wollte man den Stil des Albums vergleichend beschreiben, müsste man so allerlei namenhafte Künstler ins Spiel bringen. Und das für jeden einzelnen Titel des überaus facettenreichen Werks. Ich versuche es lieber erst garnicht: Netz sei dank kann man sich ja online vorab einen ziemlich guten Gesamteindruck über das musikalische Schaffen des Londoner Sängers und Songwriters mit der eindrucksvollen wie einprägsamen Stimme machen. Nur soviel: Mr. Clare arangiert stelllenweise Keane’sche Harmonien mit Drum’n'Bass-Rhythmen, Big Band-Sounds mit Rock und Balladen mit TripHop-Percussion. Fantastisch!
Und wer wie ich auf die am 27. April 2012 erscheinende CD* des Longplayers nicht mehr warten kann oder möchte, der kann und sollte sich bereits jetzt das Album als MP3* herunterladen.
