Urlaubsplanung: Deutschland oder Ausland?

Zu unserer Vermählung legten einige unserer engsten Freunde für eine Hochzeitsreise zusammen. Unser schönster Tag im Leben liegt nunmehr aber schon gut 1,5 Jahre zurück, so dass wir uns entschlossen haben, trotz tendenziell defizitärer Haushaltslage etwas drauf zu legen und einen Familien-Sommerurlaub daraus zu machen.
Meine Frau hatte vor längerer Zeit Interesse an einem Aufenthalt auf der Insel Hiddensee geäußert, weshalb wir mit unseren Recherchen nach einem Domizil eben dort starteten.

Mal abgesehen davon, dass wir, gemessen am Bestand noch freier Ferienwohnungen, offensichtlich ziemlich spät dran sind, waren wir von den Preisen ziemlich schockiert. Wieso Deutschland in der Familien-Urlaubs-Statistik der Deutschen nach wie vor vorne liegt, ist mir persönlich bei dem Preisniveau nicht ganz klar.
Hiddensee scheint schonmal gut 30% teurer zu sein, als beispielsweise die Ostseeinsel Poel, wo wir schon mehrere wirklich schöne Kurzurlaube verbrachten. Allerdings sind unsere bisherigen Ferienhäuschen dort ebenfalls schon belegt. Und die Preise in der Hauptsaison sind auch hier nicht mehr unbedingt studenten- oder familienfreundlich. Rechnet man nämlich noch die Benzinkosten hinzu, so kann man im Zuge des aktuellen Spritpreisrekords auch gleich zwei Wochen Pauschalreise nach Griechenland inkl. Flug und Halbpension machen, anstatt einer Woche Ostseeurlaub. Klar, ohne Mietwagen geht’s dann mit Kind auch nicht – aber irgendwie bekommt man ja dafür auch ausserhalb Deutschlands gefühlt etwas mehr Urlaubsfeeling geboten, oder? Urlaub auf dem Bauernhof, wie wir ihn fürs Töchterchen ebenfalls überlegt hatten, wäre das zwar nicht – aber das koennte man ja nachholen.

Eben dies schwirt uns nun natürlich durch den Kopf. Bislang waren wir im Sinne unseres Kindes ja eher auf Autoreisen fokussiert, wenn denn überhaupt einmal Urlaub möglich war. Aber nun? Das Lieblingskind ist im August fast vier Jahre alt, also durchaus flugtauglich. Warum also nicht in die Ferne schweifen? Mit Griechenland verbinden wir wie gesagt durchweg gute Erinnerungen.
Wir könnten uns aber auch vorstellen, nochmal nach Norwegen zu fliegen. Beim Flug-Preisvergleichs-Portal eBookers beispielsweise bekommt man so einen Flug ja zum Schnäppchentarif, womit die Urlaubskasse massiv geschont wird, was wiederum Raum für zusätzlichen Luxus lässt. Und unser Häuschen am See war ein durchaus finanzierbarer Traum. Erst Recht, wenn man wie im vergangenen Jahr den Urlaub mit Freunden verbringen würde.

Irgendwie müssen wir da so langsam Entscheidungen treffen, habe ich das Gefühl. Was habt Ihr denn für den Sommer so geplant?

12. April 2012 von Neri
Kategorien: BlaBla | Schlagwörter: , , , , , , , | 4 Kommentare

Album-Tip: Alex Clare – The Lateness Of The Hour

Anzeige

Ich hatte den Werbespot zum Internet Explorer 9 noch garnicht gesehen, als ich in einem Drum’n'Bass-Onlinemagazin über das Video zur Single “Too close” aus dem Album “The Lateness Of The Hour” von Alex Clare* stolperte. Der Mann hat doch tatsächlich aus Soul und Dubstep-Elementen ein Gericht geköchelt, dass mir auf Anhieb schmeckt – und sicherlich auch bei einigen Skeptikern Interesse wecken dürfte.

Wollte man den Stil des Albums vergleichend beschreiben, müsste man so allerlei namenhafte Künstler ins Spiel bringen. Und das für jeden einzelnen Titel des überaus facettenreichen Werks. Ich versuche es lieber erst garnicht: Netz sei dank kann man sich ja online vorab einen ziemlich guten Gesamteindruck über das musikalische Schaffen des Londoner Sängers und Songwriters mit der eindrucksvollen wie einprägsamen Stimme machen. Nur soviel: Mr. Clare arangiert stelllenweise Keane’sche Harmonien mit Drum’n'Bass-Rhythmen, Big Band-Sounds mit Rock und Balladen mit TripHop-Percussion. Fantastisch!

Und wer wie ich auf die am 27. April 2012 erscheinende CD* des Longplayers nicht mehr warten kann oder möchte, der kann und sollte sich bereits jetzt das Album als MP3* herunterladen.

10. April 2012 von Neri
Kategorien: Soundtrack eines Lebens | Schlagwörter: , , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

Trackball auswechseln beim Blackberry Curve 8900

Bevor ich mir demnächst doch ein iPhone bei O2 finanziere*, galt es, dem guten alten Blackberry Curve 8900 wieder ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Schließlich erfüllt das Gerät, abgesehen von den bereits erwähnten speziellen Bedürfnissen hinsichtlich des Drittanbieter-Softwareangebots, alle meine Anforderungen.
Technisch gesehen bietet es trotz seines Alters noch immer alles, was ich brauche. Zum Ausmustern ist es also viel zu schade – zumal Töchterchen es gewohnt ist, darauf hin und wieder einen Trickfilm zu genießen. Also hat sich meine Frau dankenswerterweise bereit erklärt, meinem treuen Weggefährten künftig ein warmes Plätzchen in Ihrer Handtasche anzubieten und sich regelmäßig mit ihm zu beschäftigen…

Leider hat die im Bild dargestellte Version des Curve 8900 statt eines staubunempfinglichem Sensorpads noch einen Trackball verbaut. Dessen Mechanik setzt sich mit der Zeit gerne mit einem Gemisch aus Schmutz, Staub und Fetten zu, so dass früher oder später eine der Bewegungsrichtungen nur noch eingeschränkt oder gar überhaupt nicht mehr funktioniert. Ärgerlich – denn die Bedienung des Smartphones ist damit nahezu unmöglich – oder zumindest eher frustrierend.

Nun kann man bei einigen Handy-Läden sein Blackberry einschicken und die Trackball-Einheit für 30-40€ auswechseln lassen. Wer jedoch über ein Mindestmaß an Fummelfaszination und ein kleines Bißchen Mut verfügt, der kann sein Smartphone auch deutlich billiger selbst reparieren. Alles was es im vorliegenden Falle braucht, ist der das Gerät selbst, ein Ersatz-Trackball* für rund 5 Euro, ein Torx-Schraubendreher* Größe 6 (im Set ebenfalls für etwa 5€), ein kleiner Schlitzschraubendreher oder ähnliches, ggf. ein paar Wattstäbchen und Alkohol zum Reinigen der Kontakte (wenn das Gerät schonmal auf ist), dieses Video und rund 10 Minuten Zeit.

Aus meiner Sicht war der Eingriff wirklich problemlos und auch ohne Vorkenntnisse leicht allein zu bewältigen. Der Trackball meines Blackberry Curve läuft nun wieder, wie frisch nach dem Kauf des Handys. Problem beseitigt und dabei noch Geld gespart – der Einsatz lohnt also doppelt.

09. April 2012 von Neri
Kategorien: Blackberry, Ratgeber | Schlagwörter: , , , , , , | Schreibe einen Kommentar

← Ältere Artikel

Neuere Artikel →