Perspektivwechsel
Das Leben wirklich objektiv zu betrachten gelingt einem erstaunlicherweise oftmals nur im Vergleich mit der Umwelt. Vielleicht weiß man ja sogar zu lieben und zu schätzen, was man hat – aber man würdigt es oft erst richtig, wenn einem vor Augen geführt wird, wie es einem ohne dies gehen würde.
Wenn Menschen, die einem nahe stehen teils tragische Verluste erleiden, stimmt einen das schon sehr nachdenklich. Und doch schlägt der Versuch, sich in eine ähnliche Lage zu versetzen schwer, da der eigene Geist sich dagegen verwehrt, sich Vergleichbares auch nur vorstellen zu müssen.
Plötzlich erscheinen Probleme des Alltags wieder ebenso nichtig, wie sie eigentlich tatsächlich sind. Und Kleinigkeiten – Dinge, die man für selbstverständlich genommen hat, erhalten ihren ursprünglichen Glanz zurück.
Das Leben und Du: Nicht erst morgen. JETZT!


Genauso erging es mir nach dem Lesen von piris blog – alles war wieder ins richtige Licht gerückt! Was frau im Alltag als schwierig oder lästig empfindet, ist ein Fliegenschiss zu der Leistung, die diese Frau t ä g l i c h vollbringt …
http://www.voller-worte.de/blog/junioren/
Der Eintrag passt zu heutigen Tag.
Ich habe heute erfahren, dass eine Bekannte einen Gehirntumor hat
In solchen Momenten lernt man die eigene Gesundheit (noch mehr) zu schätzen.
wie philosophisch, aber wahr
Ich denke, Ihr werdet es mir nachsehen, wenn ich diesen Beitrag nicht näher erläutere… für diejenigen, die sich aber Sorgen machen: Nein, ich bin nicht wirklich persönlich betroffen. Bin nur ob einiger Ereignisse in der Bekanntschaft etwas ins Grübeln geraten.