Preiswert erleuchtet

Ich bin ja nun seit einigen Monaten bekehrter Jünger der Energiesparlampe. Keine Ahnung, wie toll die Hochpreis-Modelle wirklich sind. In rund der Hälfte der Redaktionslampen glühen leuchten aber schon die Kompaktleuchtstofflampen eines schwedischen Möbelhauses.
Die Nachteile, die zur Markteinführung dieser Art von Leuchtmitteln noch bestanden, sind in modernen Varianten nur noch marginal repräsentiert.
Klare Sache – umrüsten lohnt sich, nicht nur wegen des ökologischen Gedankens (ein Verbot “normaler” Glühbirnen ist in Planung!), sondern nicht zuletzt auch aufgrund des Strom- und somit Geld-Sparpotentials. Wer noch zweifelt, läßt sich vielleicht vom aktuellen Energiesparlampen-Test der Stiftung Warentest (am Besten das angebotene PDF lesen, anstatt sich mühsam durchzuklicken) überzeugen, mittelfristig doch umzurüsten.

12. September 2008 von Neri
Kategorien: BlaBla | Schlagwörter: , , , | 6 Kommentare

Kommentare (6)

  1. Hm, nicht sehr anwenderfreundlich, ja. Ist gegen direkte Verlinkung gesperrt, das PDF. Habe den Link mal auf die entsprechende Seite, auf der das PDF angeboten wird, umgebogen. Danke für den Hinweis!

  2. Meine Güte, ich kann Dir doch nicht immer rechtgeben.

    Bei uns sind inzwischen alle Lampen umgerüstet, bis auf die im Gäste-WC (da diese oft an und aus gemacht wird und meist nur kurz brennt). Wobei ich diese Woche ja Lampen mit LEDs gesehen habe, die eigentlich noch sparsamer sein müssten, wenn nicht der noch höhere Anschaffungspreis wäre.

  3. Ich habe schon vor einem Jahr umgerüstet – ausnahmslos. Dabei habe ich aber auch ein paar Erfahrungen gemacht:
    1. Die billigen ‘Noname’-Sparlampen sind Schrott. Mir ist neulich eine kaput gegangen.
    2. Die IKEA-Sparlampen haben eine längere ‘Vorglühzeit’, brauchen ca. eine Minute, bis sie ihre Leuchtkraft haben.
    3. Das Osram-Modell ist zwar teurer, beglückt aber durch sofortige 100 %ige Leuchtkraft und soll wohl auch besser halten.
    4. Wer mal 10 h eine 60 Watt-Glühlampe und im Gegenzug eine 11 Watt-Energiesparlampe (entspricht 60 Watt Glühlampe), der wird sehen, wo das Geld bleibt.
    Umrüsten also. Energiesparlampen sollen min. 6 – 8 Mal länger halten als Glühlampen, man spart also schon da.

  4. Wir haben auch schon ne Weile umgerüstet. Die vom schwedischen Möbelhaus brauchen zwar was länger aber sie halten sehr lange. und wenn einmal an dann bleiben die es auch – z.B. im Bad oder am Nachttisch! Deshalb brauche ich z.B. im Flur fast kein licht mehr anmachen da dieses ja aus dem Bad und dem Schlafzimmer kommt.hihi
    Leider konnte ich auf meinen Stromrechnungen noch keinen Unterschied bemerken, aber ich denke auch der gute Wille zählt!

    p.s. Ich hab sogar nen Fernseher der nicht im standby läuft!!!!

  5. Ich finde ja – nach nun kurzen Überlegen, dass die größten Stromfresser im Haushalt (zumindest bei mir in der Reihenfolge Stromfresser -> -sparer) der Kühlschrank, dann der PC, dann der Herd, die Waschmaschine und zum Schluss die Leuchtmittel sind. Der Kühlschrank wird in den nächsten Jahren eh das zeitliche segnen, Aufgrund seines Alters. Der Herd wird in einem Single-Haushalt eh weniger genutzt, eher wird sich in absehbarer Zeit einmal eine Microwelle zugelegt, die WM ist neu und hat A+ und der PC verschleudert eben noch ca. 200 Watt. Ein Umrüsten des PC’s kommt eh nicht in Frage, ist ja auch alles relativ neu und teuer gewesen.

    Als nächstes kommt das Wasser- und Heizkostensparen dran.

    Wobei man bei dem Sparwahn auch erwähnen sollte, dass es die Preiserhöhungen extra nochmal antreibt.

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