Verkehrt herum

Morgens, halb sieben in Deutschland. Ein vergnügtes Quieken aus dem Babyphone durchbricht die Stille. Du öffnest ein Auge – nur einen Spalt weit – um die Uhrzeit abzuschätzen. Dein Kind klingt zufrieden mit sich selbst und so beschließt Du, Deinem Kreislauf ein paar Minuten Anlaufzeit zu gönnen und freust Dich, dass sich der Nachwuchs schon so schön alleine beschäftigen kann.
Ein paar Minuten später der Blick hinüber auf den Wecker und dann  zu Deiner Frau, die ebenfalls noch einen Schlummermoment genießt. Und so beschließt Du, doch mal eben beim Töchterchen reinzuschauen, bevor Du Dich an die Morgentoilette machst und zur Uni hetzt. Schlurfenden Schrittes tapperst Du, noch leicht verquollen, zum Nebenzimmer, öffnest langsam die Tür und erblickst…
…ein nacktes, strahlendes und glucksendes Kind. Doch Moment: Schlafsack? Negativ! Schlafanzug?? Negativ!!  Windel??? Ebenfalls negativ!!!  Dafür erblickst Du im Gitterbett einen Dir unbekannten dunklen Gegenstand, den Du zunächst –  Kontaktlinsen und Brille nicht auf- bzw. eingesetzt – nicht so recht zu identifizieren vermagst. Als Du näher rangehst, überkommt Dich plötzlich allen Unmuts zum Trotz eine Funken Freude:

Danke, dass Du ausnahmsweise mal etwas nicht durch die Gegend geworfen oder zermatscht hast, Mina-Maus!

Ich denke, wir werden den Vorschlag von Agis Oma aufgreifen… :)

29. Juni 2010 von Neri
Kategorien: Väterliches, Willkommen im Leben! | 2 Kommentare

Kommentare (2)

  1. Herrlich. Danke für den Lacher des Abends. :mrgreen:
    So, und nun das Kopfkino wieder aus, büdde.

  2. hihi das kenn ich irgendwo her

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert. Achtung: Die Eingabe kommerzieller Links im Feld Webseite oder innerhalb eines Kommentares kann vorbehaltlich mit 20€ in Rechnung gestellt werden!

*