Muss es denn wirklich ein iPhone sein? Warum z.B. kein “Androide”?
Eigentlich ist die Entscheidung ja schon gefallen: Ja, es soll ein Apple-Gerät werden. Nicht, weil ich es als Prestige-Objekt fürs Ego bräuchte, überzeugter “Fanboy” bin oder dem Massentrend folgen möchte. Im Gegenteil: Ich schwimme gerne mal gegen den Strom, wenn ich für mich gute Gründe habe. Und ich gebe kaum etwas auf Marken-Understatement: Entweder ein Produkt ist gut, oder nicht – völlig unabhängig davon, wessen Label darauf prangt.
Doch all das wäre immer noch kein entscheidendes Argument. Technisch gesehen ist die Konkurrenz Steves Erben dicht auf den Fersen. Und die zwangsweise Bindung an starre Vertriebs-Strukturen rund um das Imperium aus Cupertino erzeugt bei mir zunächst einmal eine gewisse Antipathie.
Der für mich als angehender Weißkittel entscheinde Grund für den Kauf eines iPhones ist jedoch die Verfügbarkeit einer Vielfalt von medizinischen Apps auf der iOS-Plattform. Es ist einfach ungemein praktisch, aus der Hosentasche heraus mal eben den ein oder anderen Laborwert, Wirkstoff oder eine Behandlungsleitlinie nachschlagen zu können, ohne einen Tieflader an Fachliteratur mit sich zu führen. Natürlich gibt es das ein oder andere Tool auch für alternative Betriebssysteme, aber die Majorität der Entwickler und Verlage setzt aktuell eindeutig auf Apples Plattform – daran besteht kein Zweifel. Und daran wird sich vermutlich auch innerhalb der nächsten paar Jahre zunächst einmal wenig ändern.
Natürlich sind auch die zahlreichen Spielerereien, die einem zur Verfügung stehen, für einen technikaffinen Menschen wie mich äußerst verlockend, wenn auch nicht kaufentscheidend. Was die Multimedia-Kompetenz angeht, waren meine Anforderungen bereits mit meinem betagten Blackberry nahezu erfüllt. Lediglich die subjektiv beeindruckende Kamera des iPhone 4S stellt einen für mich relevanten Kaufreiz dar.
Womit wir auch schon beim weiteren Kaufentscheid wären. Sicherlich, das 3GS bekommt man aktuell relativ günstig. Schaut man sich allerdings den verhältnismäßig geringen Preisunterschied zur vierten Generation und deren Features an, so lande ich schnell bei der neueren Generation. Die allerdings ist beim favorisierten Erwerbsmodell (Ratenkauf bei o2*) aktuell nur noch in der 8GB-Variante erhältlich. Und mit 8GB fühle ich mich schon mit meinem aktuellen Smartphone recht eingeengt. Dementsprechend wird es wohl, dem Speicherhunger und der Kamera geschuldet, doch ein iPhone 4s mit 16GB werden.
Natürlich hat dieser Lifestyle-Luxus auch seinen Preis – und der will irgendwie refinanziert werden. Hierbei spielt BOOYABOO eine nicht ganz unentscheidende Rolle, wenngleich mir jemand mit meiner Geschäftsidee bereits zuvor gekommen ist: Denn es gibt bereits ein wirklich empfehlenswertes Portal (www.pda-medicus.de) rund um die Verwendung von Smartphones im medizinischen Bereich.
Thematisch würde sich zukünftig hier aber sicherlich trotzdem Einiges um den kleinen Wunderkasten und das verfügbare Software-Angebot drehen. Doch das ist natürlich Zukunftsmusik…
Viel wichtiger ist bei solch kostbaren Gerätschaften ja der Schutz eben dieser. Wie man so hört, gehen die Displays moderner Touchscreen-Handys ja gern nach einem Sturz aus verhältnismäßig geringer Höhe zu Bruch. Entsprechend wüßte ich mein Spielzeug gern von Anfang an im Sinne des (Wert-)Erhalts maximal geschützt.
Schaut man sich auf dem Zubehörmarkt um, so finden sich unzählige “Bumper” und Schutzhüllen im Angebot. Die reine Gummirahmen-Variante wirkt sicherlich minimal protektiv, bietet andererseits nahezu null Schutz fürs Display bei einem Sturz, meint man. Dafür ist sie wesentlich hosentaschenkompatibler, als die mir auf Anhieb recht attraktiv und sicher erscheinende Flip-Case-Variante*.
Über weitere Tips, Anregungen und Erfahrungswerte von Euch würde ich mich sehr freuen. Gibt doch sicherlich iPhone-Nutzer unter meinen Lesern, oder?

Also ich habe eine Silikonhülle für mein Iphone, die ich absolut empfehlen kann. Sie schützt mein 4G optimal, da sie die Rückseite komplett abdeckt und auch die Ränder, bis auf die Aussparungen für das Ladekabel oder die Kopfhörer, komplett umschließt. Einziges Manko: Nach 1 1/2 jährigem Gebrauch sieht die Hülle ein wenig “abgegriffelt” und verfärbt aus.
@Julia: Danke für den Tip! Hast Du einen Link zu der Hülle parat?
Wenn ich heute vor der Wahl stehen würde, wäre es wahrscheinlich auch schwerer. Android und die Gerätschaften haben deutlich zugelegt und sind eine ernsthafte Alternative geworden.
Trotzdem gab es für mich nur die Entscheidung für das iphone. Dies schon aus dem Grund, das ich mit Macbook und iMac arbeite und das Zusammenspiel dabei dann einfach besser ist.
Beim iphone gibt es, nicht wie Android in letzter Zeit verstärkt, einen großen Umlauf an Viren, Trojanern etc., der AppStore bietet nun wirklich für fast jedes Bedürfnis mehr als genug Möglichkeiten und die allgemeine Verbreitung ist so hoch, dass man manchmal glaub jeder hätte schon eins.
Sicherlich alles subjektive Gründe, aber ich habe es bisher nicht bereut, auch wenn mir der ganze Apple-Hype ganz gehörig auf die Nerven geht.
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