Wenn Zwerge wachsen…

Schuhe, Jacken, Hosen, Mützen, Pullover, Unterwäsche… unglaublich, was da alles so zusammen kommt und regelmäßig ausgetauscht werden möchte, wenn Kinder in meist kaum fassbarer Geschwindigkeit groß werden. Und dagegen kann man nicht einmal viel machen – im Gegenteil: Es ist sogar erwünscht! Es kostet Mama und Papa aber manchmal viel Zeit, Nerven und ein kleines Vermögen. Denn gerade zum Jahreszeitenwechsel steht oftmals der Kauf einer komplett neuen Kollektion an.
Ich erwähnte ja bereits, dass wir glücklicherweise über einige Freundschaften mit größeren Kindern Mädchen verfügen, welche uns dankenswerterweise schon so Einiges an meist quasi neuwertigen Altbeständen überlassen (haben). Und so lange ich über die Herkunft gebrauchter Kleidung Bescheid weiß, hab ich dabei auch nicht im Ansatz ein schlechtes Gewissen gegenüber dem Nachwuchs. Höchstens, dass ich unseren Gönnern garnicht genug dafür danken kann, wie sie uns damit helfen. So blieben uns nämlich sicherlich einige Hundert Euro an Ausgaben erspart, an denen wir auch echt hart zu knabbern gehabt hätten.

Hier und da gibt es natürlich auch mal Bekleidung oder entsprechende Gutscheine von der Familie, das ein oder andere Schnäppchen lässt sich auch mal im Vorbeigehen machen. Gerade die Lebensmitteldiscounter drängen ja zunehmend und mit Macht auch in den Kindermode-Sektor. Waren es vor einigen Jahren noch Multimedia-Produkte, die für lange Schlangen vor den morgens noch verschlossenen Supermarkttüren sorgten, sind es heute Textilien für Babies, größere oder Kleinkinder. Aber es gibt natürlich auch große qualitative Unterschiede – und die wollen selbstverständlich bezahlt werden.
Die Softshell-Jacke beispielsweise, die wir letztes Weihnachten vom Patenonkel für die Lieblingstochter geschenkt bekamen, war ebenso teuer, wie so manch eine für Erwachsene. Aber wir sind immer noch dermaßen begeistert davon (kauften damals schlauerweise etwas größer), dass wir beim nächsten anstehenden Neukauf sicherlich wieder zu einer Markenjacke greifen werden. Anfass- und Tragequalität sowie die cleveren Details rechtfertigen definitiv den Preis. Und so manches Mal kann man ja auch Kindermode preiswert online bestellen. In den virtuellen Warenhäusern ist ja erfreulicherweise fast ganzjährig Ausverkauf ;)

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Also, ich finde an gebrauchten Kinderklamotten überhaupt nichts schlimmes.
    Meine Mutter hat früher oft Second Hand gekauft. Ist doch viel cooler als neu. :)

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