Wer nicht fragt…
Wenn ich was gelernt habe, in all den Monaten der Bloggerei, dann ist es, sich nícht zu verbiegen. Klar hab auch ich es schon getan – nicht nur einmal. Aber Bloggen um des Bloggens Willen taugt einfach nix. Da kommt nur sch…lechter Content, wenn überhaupt, bei raus. Sich von einem Stöckchen zur nächsten Parade zu hangeln, bringts auch nicht. Dann lieber Schweigen. Und bei anderen kopieren ist weder authentisch, noch sexy. Sein eigenes Ding machen: Das einzig Wahre, wenn auch vielleicht nicht ganz so erfolgreich.
Leider gibt es aber immer wieder diese Phasen, in denen schlichtweg nichts wirklich Erwähnenswertes durch die eigenen Gyri Hirnwindungen irrt, was man einfangen und öffentlich ausschlachten könnte. Und irgendwie bin ich auch nicht der Typ, der wirklich viel aus seinem Privatleben preisgeben würde und in der Lage ist, sein Publikum mittels Selbstdarstellung und ein bißchen posen dauerhaft zu unterhalten. Wenngleich es sicherlich förderlich in der Konsumenten-Bindung wäre. Vielleicht bin ich dafür auch einfach nur zu schüchtern…
Üblicherweise sind Blogleser ja auch recht sparsam mit Ihren Kommentaren. Ausnahme bilden die Bloggerkollegen/innen aus dem nähreren Umkreis innerhalb der Blogwelt. Und Harty.
Die ganze Bloggerei macht aber, ebenso wie das podcasten, nur dann wirklich Spaß, wenn man auch was vom Publikum zurückbekommt. Das ist mal mehr und mal weniger. Und meist bekommt man auf Beiträge, bei denen man es am wenigsten vermutet hat, die meiste Resonanz. Kann jemand das mal mathematisch ausdrücken und bei Wikip*dia als BOOYABOO'sches Gesetz eintragen? Danke!
Wie auch immer: Man gibt die Hoffnung ja nicht auf – und deshalb an dieser Stelle mal die schonungslos offensive Fragereihe: Was wünscht Ihr Euch? Worüber würdet ihr gerne mehr lesen bzw. hören? Was würde Euch interessieren? Was findet Ihr ne supertolle und umsetztenswerte Idee? Was hat Euch bis jetzt am Besten gefallen? Warum wirst DU nicht auf meine Fragen antworten? Und was habt Ihr heute gegessen?


Obstsalat
Zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen?
Das war eine Mischung aus Mittag- udn Abendessen, hatte heute einfach keinen Nerv zum Kochen.
Na, das sollte eher eine Frage an Neri sein… für welche meiner Mahlzeiten er sich interessiert?!
das leben ist kein wunschkonzert, neri. (3 euro ins phrasenschwein…)
also ich würde einen teufel tun und die leser entscheiden lassen, worüber du schreiben sollst. da stelle ich mir den “druck” ja noch grösser vor, an ideen zu kommen.
wenn es was zu schreiben gibt, dann schreibst du, wenn nicht, dann nicht. (noch 3 euro…) mach so weiter wie bisher, ich lese immer mit…
und heute gabs spaghetti carbonara – vom hausherrn persönlich zubereitet…
@Uwe: Danke für die Erfüllung meiner Erwartungen
@Julia: Kompletter Speiseplan, bitte, inklusive Snacks und Knabbereien!
@Hans: Natürlich werde ich mir nicht diktieren lassen, wann und was ich schreibe. Sieh es mal mehr als eine Art Kundenzufriedenheitsumfrage – ich will doch nur meinen Service verbessern
Gegessen hab ich heute noch nix … ist ja noch früh für meine Verhältnisse.
Aber um mal auf die eigentlichen Fragen/Bemerkungen zurückzukommen:
mach weiterhin dein eigenes Ding. Das ist, was Dich auszeichnet. Und das mit den Kommentaren musst Du Dir auch nicht so zu herzen nehmen. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Aber irgendwann outet sich ein seit-Monaten-heimlich-Mitleser durch einen Kommentar oder Trackback.
Mach einfach weiter so
Also ich bin auch gerade dabei, mal ein wenig die Themen neu zu ordnen, so habe ich in letzter Zeit den einen oder anderen Beitrag mit einem Thema aus meiner Kinder- und Jugendzeit geschrieben, und bin gespannt wie da die Reaktionen sind.
Als “Irgendwas-zwischen-Q-und-Z”-Blogger habe ich eh sehr wenige Kommentare und schreibe über das, was ICH will, und nicht, was mir meine Leser vorschreiben.
Von daher: Mach Du auch weiterhin DEIN Ding, aber nicht um der Menge der Beiträge Willen, sondern dann, wenn DU der Meinung bist, es muss einmal gesagt werden.
Ich schreibe auch manchmal drei bis vier Beiträge am Tag und manchmal drei Tage lang nichts. Wen es stört, der bleibe bitte fern
Ach ja: Ich hatte zwei Scheiben Schwarzbrot mit Quark, Pfeffer, Salz und Kräutern zum Frühstück, einen Becher Tee, eine Banane.
Na toll. Da habe ich die Zahl der O’s im BOOYABOO vergessen einzutragen, blub, ist mein toller Text weg. Naja, dann gebe ich eben nochmal meinen Senf ab.
Zuerst einmal finde ich deine Frage “Warum wirst DU nicht auf meine Fragen antworten?” super. Diese Frage animiert den Leser regelrecht zum antworten.
Nun, Neri. Ich bewundere dich schon, was und iwe du hier schreibst. Auch wenn die Beiträge ab und zu ziehmlich lang sind, lese ich mir schon alles fein brav durch. Aber ich kann dich auch verstehen, dass man oft das Gefühl bekommt, dass alles (fast) umsonst ist, wenn man kaum eine Rückmeldung in Form von Kommentaren oder gar eMails bekommt. Das erlebe ich dann auch schon bei mir, aber ein anderes Thema.
Ich habe aber auch ein paar Ideen für deinen Blog, abgesehen von der wiederholten eMail mit ein paar Tipps zum Layout und den Bannern.

Wie wäre es denn z.B. mit “Gesundheitstipps vom Dr. med. boo. ya. boo. Neri”? Oder ein paar nützliche Tipps zum Thema (Car-)Hifi evt. in Verbindung mit dem PC?
Ich fande deine BOOYABOO-Aktion toll. Auch dein letztes Eiermonster fand ich super lustig. Sowas lockert eben schnell auf. Nur einfach einen Text ist doof.
Irgendwie kommt mir nun mein Kommentar etwas kürzer vor al mein vorhergehender, naja, eigene blödheit eben. Damit belasse ich es mal. Wenn mir noch was einfällt, dann weiß ich ja nun, dass ich die O’s nicht vergessen sollte.
Beste Grüße.
Was mir bisher am wenigsten gefallen hat, ist die Tatsache, dass Du Deine Leser danach fragst, was sie lesen wollen.
Mach ein Forum auf, dort können dann alle Themen posten und darüber quatschen.
Ein Blog ist was anderes.
Du schreibst: “Üblicherweise sind Blogleser ja auch recht sparsam mit Ihren Kommentaren.”. Das ist sehr verallgemeinernd. Beziehst Du das auf Dein eigenes Blog, antworte ich Dir: “Warum wundert es Dich? Du antwortest Deinen Leuten auch anders als “Neuen”, mir, z.B.”.
Du willst Kommentare? Dann geh auch auf die Reaktionen richtig ein.
Mach es den Leuten etwas einfacher, die Hemmschwelle zu überschreiten.
Ein Blog ist erstmal eine “one man show” und wird zum kommunikativen Werkzeug, wenn man seine Leser … mitzieht, indem man sie nach ihrer Meinung fragt. Aber nicht nach ihren Wünschen.
Sie wollen DICH lesen. Ich will DICH lesen, nicht das, was ich Dir in den Mund lege.
Ich hoffe, das war konstruktiv.
Ja das mit den Os ist mir auch schon passiert.
Ich denke auch es ist das Beste, wenn du einfach schreibst was dir gerade so in den Sinn kommt. So ist für alle was dabei. Sicher ist das qualitativ nicht immer gleich, aber es kommt immer mal wieder was, zudem man gerne etwas schreiben möchte. Meinen Lieblingsbeitrag kennst du ja mittlerweile. Soll heißen, ich bin für persönliche Geschehnisse immer offen. Muss auch nicht sehr persönlich sein.
Aber wenn du sagst, dass du bei manchen Beiträgen über die Resonanz überrascht warst, heißt das dann auch, dass du die bei anderen Beiträgen mehr Kommentare gewünscht hättest?
Heute ist einer der unschönen Tage, an denen ich nichts Warmes hatte, außer meinen Tee. So etwas macht mich immer depressiv.
Meg hat Recht. Von der kann man in Richtung Kommentatoren ranziehen wirlich ne Menge lernen, die kriegt von mir irgendwann ne goldene Kommentarkröte verpasst.
Gegessen hab ich zuletzt Gyros und Tsatsiki mit Pellkartoffeln. Als warmes Abendbrot.
Frau von Krötengründ steht mir in interaktiver Einbidung der Leser in nichts nach
also mal der reihe nach
ich wünsche mir, daß du auf meg und flocke hörst
zu frage nr 2 paßt wiederrum antort nr 1
zu frage 3 und 4 paßt ebenso antwort nr 1
zu frage 5 – am besten wenn es um dich geht und nicht um irgendwelche aktionen, podcasts oder sowas.
zu frage 6 – toast und tee. morgens mit honig, mittags mit tomate und salz und heut abend hab ich rebelliert und es mit gemüsereis versucht. jetzt hab ich den salat. ich muss weg – schüssel an mich hin!
Also, erstmal muß ich loswerden, daß ich Deine Podcasts nicht höre. Ich mag keine Podcasts. Habe auch keinen iPod!

Ich lese lieber und dann über dies und das. Am liebsten “aus dem Leben gegriffenes”.
So. Und was ich mir wünsche?
Mehr Sport!!
@Josie: Ich bin ja keinen Deut besser – lese ebenfalls viel und kommentiere sparsam.
@Caschy & Nighty: Mach ich garantiert!
@Frank: Weißt Du eigentlich, daß Du eine sehr nette Art hast, Komplimente zu machen? Dank Dir! Die medizinische Komponente ist saumässig reizvoll, aber auch schwierig und problembehaftet. Ich zögere noch…
@Meg: Deinen ersten Kommentar fand ich sehr interessant… hast Du Dich hier irgendwie weniger willkommen gefühlt? (Siehe auch Antwort an Flocke weiter unten!)
@harty: Zu Deiner Frage: Definitives JA! Aber das gehört zum Job!
@Flocke: Da will ich garnicht widersprechen. Was das angeht, seid Ihr Beide ziemlich weit vorn!
@Schokobella: Das Podcast-Konzept ansich konsumierst Du aber? Denn der ist ja in gewisser Weise schon recht nah am Neri…
@Chi: Hast Du nicht selbst Podcasts gemacht? Warum hast Du damit aufgehört? Und wieso braucht man dafür nen Ipod??? Wie auch immer: Werd mich bemühen wieder regelmäßiger zu trainieren
ähm… mit den podcasts gehts mir wie chikatze… ich mag sie nicht. ich will lesen.
@Neri: Ach, aber nur 2 Stück, glaube ich. So als Experiment, ob ich sowas können könnte. Kam auch ganz gut an, aber mir war es viiiiel zu zeitaufwendig und ich hatte das Gefühl, die Leute lesen lieber.
iPod war natürlich nur ein Witz, aber mit dem iPod sind ja die Podcasts entstanden (daher der Name, denke ich). Und Podcasts sind wohl eher was für Leute, die dann bahnfahrend iPod hören und sich ihre Podcasts mitnehmen.
Ich höre im Auto lieber Musik.
Und Blogs sind für mich zum schreiben und lesen da. Macht mir eindeutig mehr Spaß.
Achso. Uff. auch gleich nochmal ne Runde Spocht gemacht.
Oje, da ist jetzt auch alles voller Podcasts. Krass.
Neri, ich würde das nicht überbewerten oder dramatisieren.
Es ist normal, dass man “homies” anders antwortet, als Fremden, doch jeder, der hier reinschreibt, hat eine Antwort verdient. Eine adäquate. Die Leute verlieren die Lust an einem Blog, wenn kein Dialog entsteht.
Außerdem sind Gegenbesuche willkommen und auch eine Beteiligung im eigenen Blog – so entstehen Netzwerke
@Meg: Hm, irgendwie reden wir ein bissl aneinander vorbei, hab ich das Gefühl. Bin ja nun auch nicht ganz neu im Business
So es denn meine Zeit erlaubt, mach ich natürlich auch Gegenbesuche – sollte Dir vielleicht auch schon aufgefallen sein. Und Antworten bekommt hier jeder Kommentator, sofern es ein irgendwie zu beantwortender Kommentar war. “Adäquat” sind die Antworten meiner Meinung nach auch – hat sich bislang jedenfalls keiner beschwert. Nur bei Dir klang das so durch. Daher ging es mir bei der Nachfrage eben darum, ob Du das mal anders empfunden hast?
Offensichtlich JA, sonst hätte ich die Klappe gehalten.
Ich habe es mir allerdings auch zu eigen gemacht, nur dann zu schreiben, wenn ich was zu sagen habe, und nicht, weil jemand auf meiner Blogrolle oder im Feed steht.
Alles gut, auf ein Neues